Zweiter Teil des Ausbaus im Ortskern beginnt
Sperrung teilt Trebsau

Die Ortsdurchfahrt am Kapellenplatz sieht schon aufgeräumt aus. Bauunternehmer Hans Schieder informiert Bürgermeister Gerhard Scharl (von links) laufend über den Fortgang der Bauarbeiten. Bild: fz
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Bechtsrieth
31.08.2017
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Die Runderneuerung im Bereich der Ortsdurchfahrt Pirker Straße hat im Juni begonnen. Jetzt kommen ein tiefes Loch und eine Totalsperrung.

Bei dem 2,3-Millionen-Projekt für Wasser, Kanal, Pirker Straße und Kapellenplatz läuft derzeit alles nach Plan. Bürgermeister Gerhard Scharl ist mehrmals in der Woche im Gespräch mit Bauunternehmer Hans Schieder, um sich über den Fortgang der Arbeiten zu informieren und Probleme abzusprechen. Die habe es bisher lediglich bei Kleinigkeiten gegeben.

Seit Mitte Juni laufen die Arbeiten. Abgeschlossen sind die Erneuerungen von Kanal- und Wasserleitung auf dem ersten Teilstück von Bechtsrieth kommend bis kurz vor den Mühlbach. Dabei galt es, mehrere Wasserrohrbrüche durch abgerostete Schieber zu den Hausanschlüssen zu reparieren. Dort, wo die Arbeiten an Kanal und Wasserleitung abgeschlossen sind, wird auch gleich die Straße so geschlossen, dass bei Schnee und Eis ein Winterdienst möglich ist.

Nächste Bauphase ist nun der Bereich des Baches. Eine Durchfahrt ist dann nicht mehr möglich. "Wir werden ein 4,50 Meter tiefes Loch haben", informierte Schieder den Rathauschef. In den nächsten Tagen erfolgt eine Vollsperrung der Ortsdurchfahrt, die voraussichtlich bis Oktober dauert.

Wer zu einem Anwesen südlich des Mühlbaches will, muss über Pirk nach Trebsau. Für alle anderen ist die Zufahrt ausschließlich über eine Umleitung über die normale Ortszufahrt von Bechtsrieth her möglich.

Die Ausschreibungssumme für die gesamten Baumaßnahmen teilt sich auf in 1 230 462 Euro für die Straße, 605 000 Euro für den Kanal, 315 598 Euro für die Wasserleitung und 130 759 Euro für die Maßnahmen am Kapellenplatz. Großes Lob zollen Bauunternehmer und Bürgermeister den Anwohnern. Es sei gelungen, trotz der Arbeiten an Wasser und Kanal die Versorgung aufrecht zu erhalten. "Dies aber auch, weil die Bürger sehr kooperativ und mit uns im Gespräch waren", lobt Schieder die Trebsauer.
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