11.12.2020 - 05:30 Uhr
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So können Halter ihrer Katze helfen

Im Alter können die Nieren öfters mal streiken – das ist auch bei Katzen so. Chronische Nierenschwäche ist nicht heilbar. Mit ein paar Mitteln können Halter ihr Tier aber unterstützen.

Ständig müde? Vor allem bei älteren Katzen können Nierenprobleme dafür verantwortlich sein.
von Agentur DPAProfil

Bonn. Dass die Nieren irgendwann nicht mehr richtig funktionieren, trifft vor allem ältere Katzen. Die chronische Nierenerkrankung (CNE) ist für sie sogar die häufigste Todesursache.

Charakteristisch für die Krankheit ist ihr schleichender Verlauf mit anfangs für den Tierhalter kaum erkennbaren Symptomen, erläutert der Bundesverband für Tiergesundheit.

Wenn die Katze mehr als üblicherweise trinkt, vermehrt Harn absetzt, erbricht, Gewicht verliert, stets müde ist oder das Fell stumpf aussieht, können das Hinweise auf eine CNE sein. Treten diese Symptome auf, ist die Nierenschädigung jedoch bereits weit fortgeschritten. Um dem zuvorzukommen, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen gerade bei älteren Katzen wichtig.

Mehr Wasser bereitstellen

Katzenhalter können ihr erkranktes Tier unterstützen, indem sie beispielsweise an möglichst vielen Plätzen Trinkwasser zur Verfügung stellen. Das macht es der Katze einfacher, ihren erhöhten Wasserbedarf zu decken, was die Gefahr einer Dehydrierung vermindert. Das Futter kann mit zusätzlichem Wasser vermischt werden.

Die Ernährungsumstellung auf eine spezielle Nierendiät hilft, die eingeschränkte Nierenfunktion und daraus resultierende Mangelerscheinungen auszugleichen. Damit lässt sich der Verlauf der Krankheit deutlich verlangsamen, da die Niereninsuffizienz nicht heilbar ist.

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Schwarzenfeld

© dpa-infocom, dpa:201210-99-639086/3

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