13.09.2020 - 01:58 Uhr
BesserWissen

Onlineangeboten zur Berufswahl nicht blind vertrauen

Das Internet hat Antworten auf alle Fragen. Ob sie immer hilfreich sind, ist ein anderes Thema. Geht es um die Studien- oder Berufswahl, sollte man nicht nur auf Onlineangebote setzen.

Bei Webseiten zur Berufs- und Studienwahl sollte man grundsätzlich checken, wer hinter dem Angebot steckt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
von Agentur DPAProfil

Nürnberg (dpa/tmn) - Was soll ich studieren? Oder ist ein Ausbildungsberuf der bessere Weg? Wer zu diesen Fragen Rat im Internet sucht, stößt auf zahlreiche Tests und Entscheidungshilfen. Grundsätzlich sei jedes Angebot hilfreich, dass dazu anregt, über die eigene berufliche Zukunft nachzudenken, heißt es auf dem Portal „abi.de“ der Bundesagentur für Arbeit.

Berufsberaterin Petra Nönninger rät aber darauf zu achten, ob ein Angebot auch neutral ist. Bei staatlichen Einrichtungen und Institutionen sei man auf der sicheren Seite. Andernfalls können auch unternehmerische Interessen dahinterstehen. Auf „abi.de“ gibt es eine Übersicht seriöser Informationsangebote zur Studien- und Berufswahl.

Übersicht

Prinzipiell eignen sich Onlineangebote für einen ersten Überblick, so die Berufsberaterin weiter. Um die Ergebnisse und Vorschläge solcher Interessenstests (zum Beispiel Check-U der Arbeitsagentur) besser einordnen zu können, sollten Jugendliche anschließend ein Gespräch bei der Berufsberatung vereinbaren.

Check-U

© dpa-infocom, dpa:200903-99-414985/2

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