12.09.2020 - 03:27 Uhr
BesserWissen

In Telko ist Moderator das „Augenpaar“ der Teilnehmer

Es muss nicht immer Zoom oGute Kommunikation: der Skype sein: Auch die herkömmliche Telefonkonferenz hat in Corona-Zeiten Konjunktur. Eine besondere Rolle kommt der moderierenden Person zu.

von Agentur DPAProfil

Mannheim (dpa/tmn) - Während einer Telefonkonferenz fehlen visuelle Informationen. Der Moderator oder die Moderatorin muss sie deshalb für alle Teilnehmenden hörbar machen, wie die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) in ihrer Zeitschrift „Akzente“ (Ausgabe 04/2020) erklärt. Die moderierende Person gilt als „Augenpaar“ für die anderen.

Wer sich neu einwählt, muss zum Beispiel wissen, welche Teilnehmer bereits in der Konferenz sind. Diese Info zu teilen, ist nur eine erste Aufgabe des Moderators oder der Moderatorin.

Wer eine sogenannte Telko leitet, sollte außerdem allen zu Beginn die Möglichkeit geben, sich vorzustellen und etwas zu sagen. Nur so können sich die Teilnehmenden im Verlauf der Konferenz gegenseitig an der Stimme erkennen.

Sollten sich die Konferenzteilnehmer noch gar nicht kennen, bittet der Moderator sie idealerweise darum, vor jedem Wortbeitrag den Namen zu nennen. Daneben ist es laut BGN wichtig, dass der Moderator die Teilnehmer - wenn nötig - mit ihrem Namen anspricht. Blickkontakt ist schließlich nicht möglich.

Nicht zuletzt liegt es in der Verantwortung der Moderation dafür zu sorgen, dass der Redeanteil der Teilnehmer in etwa ausgeglichen ist. Das Gesagte sollte dann regelmäßig zusammengefasst werden.

© dpa-infocom, dpa:200901-99-386244/2

BGN Akzente

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