11.10.2017 - 20:00 Uhr
BirglandSport

Wiedersehen mit alten Bekannten in neuer Umgebung Start mit zwei Siegen

Zum Saisonstart bekommen es die Volleyballerinnen des ASV Schwend in ihrer neuen Umgebung mit alten Bekannten zu tun. Einmal mehr bebt die Birglandhalle.

Diagonalangreiferin Samira Barth schraubt sich gegen den SV Hahnbach IV zum Angriff hoch. Die technisch versierte Linkshänderin war eine der konsequentesten Punktesammlerinnen beim Doppelerfolg der 2. Damenmannschaft des ASV Schwend in der Birglandhalle. Bild: ndt
von Redaktion OnetzProfil

Schwend. Die Zweite Damenmannschaft des ASV Schwend sah in der Bezirksklasse Nord am Samstag den TV Vohenstrauß und den SV Hahnbach IV wieder. Mit diesen Teams duellierten sich die Schwenderinnen schon in der Kreisliga. ASV-Coach Martin Schötz musste krankheitsbedingt auf Mittelblockerin Julia Heinl verzichten, hatte mit Michaela Maderer und Annalena Söhnlein jedoch passende Alternativen parat.

Schuss vor den Bug

Im Auftaktmatch gegen den SV Hahnbach IV begannen die ASV-Mädels um Kapitänin Lea Stark zunächst verhalten und gewannen Durchgang 1 knapp 25:23. Etwas selbstbewusster gingen sie in den zweiten Satz und sicherten sich auch diesen mit 25:21. Dann schalteten die ASV-Damen einen Gang zurück. Prompt versetzten ihnen die talentierten Hahnbacherinnen mit 22:25 einen Schuss vor den Bug. Er zeigte Wirkung, und im vierten Satz machten die Schwender Damen den Sack zu (25:18). Magdalena Melzer hatte als Außenangreiferin maßgeblichen Anteil am Erfolg.

Besondere Brisanz barg das folgende Duell mit dem TV Vohenstrauß. In der vergangenen Saison gingen die hochklassigen, umkämpften Spiele zweimal 3:2 an den ASV Schwend, was den Birgländerinnen später die Meisterschaft bescherte. Nach einer kurzen Phase des Abtastens legten die Gastgeber Tempo zu. Besonders Pamina Barth und ihre Zwillingsschwester Samira holten zahlreiche Punkte im Block und mit starken Angriffen.

Mit 25:17 ging der erste Abschnitt recht deutlich an den ASV. Gegen stärker werdende Gäste folgte ein zweiter Satzgewinn (26:24). Maßgeblich waren hier zahlreiche Aufschlagfehler des TVV. Im dritten Durchgang machte sich das anstrengende Auftaktmatch bei einigen Schwenderinnen bemerkbar. Coach Schötz reagierte, brachte mit Elisa Richthammer eine frische Zuspielerin für die erschöpfte Kapitänin Lea Stark, die bis hierhin brillante agiert hatte. Der Satz ging jedoch an den TVV. Kaum noch Gegenwehr zeigten die Gäste dann im vierten Satz, den die Birgländerinnen mit 25:15 gewannen.

Bemerkenswert war erneut die Zuschauerkulisse in der Birglandhalle: Mehr als 80 Fans verfolgten die beiden Matches ihrer Heimmannschaft. Darunter war auch das Kreisligateam des SC Ettmannsdorf, das am letzten Spieltag der Vorsaison den Aufstieg mit dem Schwender-Team frenetisch gefeiert hatte.

Olympisches Prinzip gilt

Am Sonntag kam die Erste Damenmannschaft von Coach Herbert Hubner in den Genuss eines besonderen Auswärtsspieltags. Sie trat als Landespokalsieger Nordbayern beim bayerischen Pokalfinale in Unterhaching an. Das Los bescherte den ASV-Mädels am Sonntagmorgen den amtierenden Zweitligameister Allgäustrom Volleys Sonthofen als Gegner im Halbfinale. Erwartungsgemäß unterlag Schwend klar in zwei Sätzen, schlug sich angesichts der professionellen Übermacht jedoch achtbar. Zweitligist Nawaro Straubing bezwang anschließend Sonthofen im Finale ebenfalls in zwei Sätzen. Das ASV-Team um Spielführerin Lisa Fenk hakt das Turnier unter dem Motto "Dabei sein ist Alles!" ab und nimmt viele gute Eindrücke aus Haching mit.

Für beide ASV-Damen-Teams geht es am Samstag, 21. Oktober, wieder ans Netz. Die Erste startet mit einem Heimspiel in die Bezirksliga-Saison und hat die SG Donaustauf/Burgweinting sowie den TV Riedenburg zu Gast. Die Zweite trifft in Amberg auf den VC Amberg I und den TSV Pleystein.

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