07.02.2018 - 20:00 Uhr
Birgland

Förderverein der Burgruine schaut auf den Bauausschuss Frost setzt Mauern zu

Hoch über dem Högenbachtal reckt sie ihre Mauerreste in den Himmel: Die Burgruine Lichtenegg lockt mit ihrem Rundblick über das oberpfälzisch-mittelfränkische Hügelland viele Wanderer an. Dass Berg, Burgreste und Panoramablick so gut zugänglich sind, ist dem Förderverein zu verdanken.

Burgruine Lichtenegg
von Franz MüllerProfil

Das Häuflein der aktiven Mitglieder traf sich im Gasthaus Laurer zum Jahresrückblick 2017 und der Vorschau für heuer. Der Zahn der Zeit nagt immer noch am Gemäuer. Heuer wollen Freiwillige wieder die nötigen Ausbesserungen anpacken. Die gut gefüllte Kasse, geführt von Yvonne Hunger-Pilhöfer, beschert dem Verein ein Polster für die anstehenden Arbeiten.

Vorsitzender Richard Pilhöfer zählte die Aktivitäten auf. Schwerpunkt war das Burgfest, das umfängliche Vorarbeiten wie Säuberung, Installationen, Zeltaufbau, Gastronomie und Bestuhlung sowie die Bewirtung und das Kinderprogramm beim Termin selbst erforderte. Der gute Besuch aus nah und fern bestätigte die Beliebtheit dieses Festes in der Natur.

Die "Hausherrin", Birgland-Bürgermeisterin Brigitte Bachmann, lobte die Pflegearbeiten am Berghang. Die Gemeinde sei stark daran interessiert, dass die Wanderer gefahrlos den Aussichtspunkt erreichen könnten. Die Absicht, Funde der Ausgrabungen auszustellen, hat sich wegen fehlender Räume zerschlagen.

Für dieses Jahr wurde der Termin des Burgfests auf Samstag, 4. August, festgelegt. Damit verbinden könnte man eine kleine Feier zum 20-jährigen Bestehen des Vereins.

Eine neuere Besichtigung hat ergeben, dass Frostschäden im Innern des Palas zugenommen haben. Der Bauausschuss wird darüber beraten, wie ihnen zu begegnen ist. Bei größeren Arbeiten müssten ein Architekturbüro und die Denkmalbehörde eingeschaltet werden.

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