09.07.2017 - 20:00 Uhr
BodenwöhrOberpfalz

Bürgerfest in Bodenwöhr Bier, Buden und viele Besucher

Ganz Bodenwöhr war am Wochenende auf den Beinen. Mit den Temperaturen stieg auch der südländische Charme des Bürgerfestes. Es bot zudem den Vereinen eine Plattform, sich den Gästen aus nah und fern zu präsentieren.

Mit drei wuchtigen Schlägen und einem Sicherheitsschlag zapfte Bürgermeister Richard Stabl das erste Fass Bier beim Bürgerfest an. Bilder: sir (5)
von Ingrid SchiederProfil

Zum 24. Mal ging das Fest im Herzen von Bodenwöhr nun schon über die Bühne. Und längst hat es auch die Herzen der Bewohner und Gäste erreicht. Nichtsdestotrotz sind die Vorbereitungen mit einem enormen Kraftaufwand seitens der Vereine verbunden, allein schon wegen der erforderlichen Personalstärke.

Besucheranstürme an den Essensständen und an den Buden erfreuten die Vereine und Organisationen, deren Mitglieder allesamt ehrenamtlich tätig sind. Kulinarische Vielfalt war garantiert mit heimischen Spezialitäten. Klassiker wie Grillhendl, Steaks oder Bratwurst mit Beilagen kamen gut an. Aber auch die internationale Küche hat längst Einzug beim Bodenwöhrer Bürgerfest gehalten - mit Gyros, Pizza und Paella. Für Vegetarier gab es Käse oder Tomate-Mozzarella mit Basilikum. Außerdem wurden Fischspezialitäten verkauft.

Nachtschwärmer schätzten den Cocktail-Stand sowie die Weinlaube und ließen so den Abend gemütlich ausklingen. Ein großes Unterhaltungsprogramm ließ keine Langeweile aufkommen, weder bei den kleinen Gästen noch bei ihren erwachsenen Begleitern. Spicker-Bude, Torwandschießen, Schatzsuche im Sand oder Bierkistn-Rutsche waren nur einige der Attraktionen. Hoch im Kurs bei den Gewinnen an den Buden standen Wasserpistolen. Die wurden sogleich aufgefüllt und eingesetzt.

Einen gehörigen Anteil zum Gelingen des Bürgerfestes hatte die Musik. In Sachen guter Laune waren am Samstagabend die "Bayerwald-Rebellen" im Einsatz, von Sonntagvormittag bis -nachmittag spielte die Band "Furchtbar Schee". Danach übernahm die Damenkapelle "Damisch Böhmisch". Die Besucherresonanz war sehr groß, das Zusammenrutschen auf den Bierbänken eine Notwendigkeit. Nach Einbruch der Dunkelheit kam Stimmung beim Fest auf. Als romantische Lieder erklangen, zündeten die Männer und Frauen ihre Feuerzeuge an.

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