17.08.2014 - 00:00 Uhr
BodenwöhrOberpfalz

Bodenwöhrer Ministranten von Pilgerreise nach Rom beeindruckt - Anstrengend, aber "toll" Ein Lächeln von Papst Franziskus

Aus Bodenwöhr und Blechhammer nahmen in Begleitung der Betreuer Karl Zwerenz (rechts) und Marion Weixler (vorne links) Antonia Weixler, Christina Schieder, Lisa Riedl, Andreas Woeckel (hintere Reihe von links) und Anna-Lena Zwerenz (vorne rechts) an der internationalen Ministrantenwallfahrt teil.
von Ingrid SchiederProfil

"Frei! Darum ist es erlaubt Gutes zu tun!" Unter diesem Motto stand die internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom, die sich auch eine Gruppe Bodenwöhrer und Blechhammer Messdiener nicht entgehen ließ. Frohgemut und natürlich etwas aufgeregt winkten Lisa Riedl, Christina Schieder, Antonia Weixler, Andreas Woeckel und Anna-Lena Zwerenz gemeinsam mit ihren Betreuern Marion Weixler und Karl Zwerenz, den Eltern zum Abschied zu.

Nach einer anstrengenden Fahrt zogen sich die Minis nach dem Abendessen in der ewigen Stadt in ihre Zimmer zurück, auch im Hinblick auf ein straff organisiertes Programm, das sie vor allem physisch voll in Anspruch nahm. Am nächsten Morgen schon fand ein Eröffnungsgottesdienst mit dem Regensburger Diözesanbischof Rudolf Voderholzer in San Paolo fuori le Mura statt. Anschließend ging es in den Petersdom. Von weitem waren die jungen Pilger zu erkennen: Hüte, Halstücher und Trinkflaschen hatten sie zu Beginn der Wallfahrt erhalten. Passend zum Motto dieser Reise gab es auch einen Song mit Gestik und Mimik, der auf den freien Plätzen in der italienischen Hauptstadt zu sogenannten "Gebärden-Flashmobs" aufrief.

Bei einem Stadtrundgang wurden unter anderem die Piazza di Spagna, der berühmte Trevi-Brunnen und das Pantheon besichtigt. Höhepunkt der Wallfahrt war jedoch die Audienz mit Papst Franziskus. Die Führung durch das antike Rom, ein "Blind Date" zum Kennenlernen der Pilgergruppen und ein Ausflug ans Meer bei Ostia sorgten für Abwechslung und bei so manchem für einen Sonnenbrand. Mit einem Abschlussgottesdienst in San Giovanni in Lateran endete die Pilgerreise. Das Resümee bei der Ankunft in Bodenwöhr fiel kurz und bündig aus: "super" oder "toll". Weitere Ergänzungen füllten dann noch die folgenden Tage. Die Wallfahrt stand in der Verantwortung der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz und den deutschen Bistümern. Neben den eigenen Veranstaltungen der Gruppen und Busgruppen gab es zwei zentral organisierte: die Audienz mit Papst Franziskus und das "Blind Date".

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