Hammerseefest lockt viele Gäste mit umfangreichem Angebot an
Flanieren auf der Ufer-Meile

Noch brauchte diese junge Dame ein klein wenig Hilfestellung beim Aufsteigen, doch dann startete sie alleine los, aufrecht auf Stelzen.
Lokales
Bodenwöhr
10.08.2014
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Die Gäste beim Seefest winkten nur ab, wenn die Rede auf die Wettervorhersagen kam. Und ihr Optimismus war berechtigt. Die "angedrohten" Unwetter blieben aus, die Temperaturen erwiesen sich bei dem Fest, das wie beinahe alle Jahre den Schlusspunkt im Reigen der Sommerfeste in der Hammerseegemeinde bildet, als sehr angenehm.

Grill und Ofen waren bereits angeschürt, die Kaffeemaschine angeworfen, als die ersten Gäste am Samstagnachmittag eintrafen. "Mal schauen, was alles geboten ist": Jenseits des hektischen Alltags flanierten die Besucher über die Festmeile entlang des Hammersees. Lediglich die Kleinen hatten es eilig, zerrten ungeduldig an den Händen von Mama und Papa, Oma und Opa. Die Hüpfburg war das große Ziel und der Kinderparcours mit Stelzen, Bobby-Car-Parcours und weiteren Geschicklichkeitsspielen.

Ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten die Kinder beim Malen. Und oft genug waren sie selber beim Kinderschminken künstlerisch verziert worden. Gezielte Suche oder einfaches Herumstöbern? Beide Interessensgruppen waren auf dem Flohmarkt vertreten. Ein buntes Sammelsurium, angefangen vom Legostein bis hin zu Münzen, technischem Gerät und Spielzeug wechselte den Besitzer.

Zwischendurch schweifte der Blick der Festbesucher immer wieder einmal über die Kulisse des Hammersees. Live-Musik spielte an allen Ecken des Festes, lud so die Gäste zum längeren Verweilen bei einer frischen Halbe und einer zünftigen Brotzeit ein. Zu vorgerückter Stunde tanzten einige ausgelassen zu Rock- und Schlager-Rhythmen.

Die Hauptattraktion selber war wie jedes Jahr auch diesmal wieder das Hochfeuerwerk über dem See. "War das nicht immer eher auf der anderen Uferseite?" Mit dieser Einschätzung lag man richtig. Dieses Jahr hatten die Pyrotechniker die Basis des Feuerwerks mehr in die Seemitte gebracht. Keine schlechte Idee, denn so konnten die Gäste das farbenprächtige Spektakel noch näher erleben.

Der Sternenregen wetteiferte mit dem Vollmond, der die Szenerie erleuchtete. Wer noch nicht vom Feiern genug hatte, für den war dann noch richtig Party angesagt bis in die frühen Morgenstunden. Vor allem am Badeplatz amüsierten sich Junge und Junggebliebene bei Rockrhythmen und an der Cocktailbar.
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