13.08.2014 - 00:00 Uhr
BodenwöhrOberpfalz

Material bietet vielseitig Gestaltungsmöglichkeiten - MdB Holmeier bei Hemmerlein zu Gast Beton ist nicht gleich Beton

Die Suche nach geeigneten Fachkräften war ein Thema beim Besuch von Bundestagsabgeordnetem Karl Holmeier beim Betonwerk Hemmerlein. Die beiden Firmen-Chefs Michael und Markus Erhardt begleiteten eine CSU-Delegation, zu der auch Landrat Thomas Ebeling gehörte, durch das Unternehmen.

Die CSU mit Vorsitzendem Georg Hoffmann (Bildmitte) informierte sich mit MdB Karl Holmeier (Dritter von rechts) und Landrat Thomas Ebeling (Zweiter von rechts) über die Firma Hemmerlein. Die beiden Chefs Michael und Markus Erhardt (von links) gaben beim Betriebsrundgang zahlreiche Erläuterungen. Bild: sir
von Ingrid SchiederProfil

CSU-Ortsvorsitzender Georg Hoffmann und zahlreiche Mitglieder der Bodenwöhrer CSU-Fraktion begleiteten ihre Gäste. "Ich bin stolz auf unsere Firmen", schickte Georg Hoffmann der Besichtigung voraus. Michael Erhardt freute sich über das Interesse. Bei einem Rundgang durch das Firmengelände stellten er und sein Bruder verschiedene Projekte vor, die das Betonwerk Hemmerlein derzeit fertigt. "Hemmerlein" sei ein Familienbetrieb, mittlerweile in der dritten Generation, informierte Michael Erhardt vorab. Seit 1947 sei das Unternehmen am Markt. Am 1. August 1964 wurde der Betrieb im benachbarten Bruck errichtet. Seit 2007/2008 sei das Werk am Standort Blechhammer angesiedelt. Erst im vergangenen Jahr sei eine neue Halle hinzugekommen.

Michael Erhardt nannte die beiden Geschäftsfelder: Architekturbetonte Bauteile einerseits, andererseits Spannbeton mit sehr schweren und langen Teilen für Industrie und Brücken. Seit 2003 gebe es die individuelle Baumanufaktur, die auf Handwerk setze, neben der maschinellen Serienfertigung. "Beton ist nicht gleich Beton", stellte dann auch Karl Holmeier fest. Beeindruckt zeigte er sich von der Vielseitigkeit dieses Werkstoffes. In der Tat seien allein schon von der Farbe her kaum Grenzen gesetzt. Und auch bei der Struktur ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten. Anhand eines Beispiels zeigte Erhardt eine Struktur auf, die optisch den Eindruck einer Holzmaserung erweckt. "Wir brauchen sehr gut ausgebildete Fachkräfte", betonte der Firmenchef. Neben dem Stahlbetonfertigteilbauer seien es Schreiner, Maurer, Zimmerer und auch Fliesenleger, die eingesetzt werden.

Beim Rundgang durch die Hallen wurde deutlich, dass die Aufgaben bis zur Fertigstellung sehr vielfältig sind und Fachwissen und Können vonnöten ist. Insgesamt seien rund 100 Mitarbeiter derzeit beschäftigt.

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