18.12.2017 - 16:22 Uhr
BodenwöhrOberpfalz

Jahresabschluss im Gemeinderat Bodenwöhr "Jammern auf hohem Niveau"

Schiedlich-friedlich beschließt der Gemeinderat Bodenwöhr ein "intensives Jahr". Die Feuerwehr Erzhäuser darf sich über einen Auftrag freuen.

von Ingrid SchiederProfil

Die Genehmigung und Entlastung der Jahresrechnung 2016 für die Gemeinde war in der Jahresabschlusssitzung des Gemeinderates Thema. Sie erfolgte einstimmig. Der Verwaltungshaushalt schloss mit 9 297 913,47 Euro, der Vermögenshaushalt mit 4 334 934,51 Euro. Den Bericht trug der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Stefan Rauch, vor. Alois Feldmeier merkte an, dass er gerne das Fahrtenbuch des zweiten Bürgermeisters eingesehen hätte, was ihm mehrfach abgelehnt wurde. Krieger antwortete, dass er dies nicht abgelehnt habe. Er habe nur gesagt, dass er darin nicht viel zu sehen bekomme.

Der Gemeinderat kam nach einiger Diskussion schließlich noch zu der letzten Entscheidung des laufenden Jahres. Der Bierausschank für das Bürgerfest 2019 wurde an die Feuerwehr Erzhäuser vergeben.

Zweiter Bürgermeister Albert Krieger gab schließlich seinen Jahresrückblick in Vertretung von Richard Stabl. Er sprach von einem sehr intensiven Jahr mit vielen Investitionen und dankte allen Ehrenamtlichen, den Rettungskräften, den Bediensteten der Gemeinde, den Betreuerinnen und Lehrern, sowie allen, "die den Ort lebens- und liebenswert machen". Dem Gemeinderat dankte Krieger für die konstruktive Zusammenarbeit, ebenso den Behörden und Ämtern. Sein Weihnachtsgruß ging auch an alle Bürger. Georg Hoffmann meinte, er sei stolz auf den Zusammenhalt im Gremium. Diskussionen müssten "halt auch mal härter geführt" werden. Stefan Rauch schloss sich den Worten der Vorredner an. Christian Lutter dankte s den drei Bürgermeistern, der Verwaltung und dem Bauhof sowie dem Gemeinderat für die größtenteils sachlich geführten Diskussionen.

Alois Feldmeier sagte, er wolle ein positives und ein weniger positives Beispiel anführen. Sein Lob galt geschäftsleitendem Beamten Otto Eichinger, der es im Rat "nicht immer leicht" habe. An Krieger gewandt sagte er, dass die Bürgerversammlung ein Bürgerrecht sei, man diese hätte schon abhalten können. Themen dazu hätte es genügend gegeben. Zwar hätte Krieger das mit nicht ausreichender Zeit begründet, aber Hoffmann hätte sich angeboten gehabt, diese vorzunehmen.

Eichinger freute sich über das unerwartete Lob von Feldmeier und würdigte die Arbeit nicht nur in der Verwaltung. "Wir in Bodenwöhr jammern auf einem hohen Niveau, verglichen mit anderen Gemeinden in der Nachbarschaft. Mein Wunsch wäre ein Rathaus."

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