Kolpingsfamilie bestätigt Vorstand im Amt
Kleine, sehr aktive Herde

Die Mitglieder des Vorstands der Kolpingsfamilie Bodenwöhr wurden bei den Neuwahlen in ihren Ämtern bestätigt. Dazu gratulierten (hinten, von links) Bürgermeister Richard Stabl, Pfarrer Johann Trescher und Bezirksvorsitzender Albert Fischer. Bild: sir
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Bodenwöhr
21.04.2017
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Auf den Einzelnen kommt es an. Deutlich wird das auch in der Vereinsarbeit, denn immer wieder sind es die gleichen Leute, die sich aktiv einbringen. Nicht anders verhält es sich bei der Kolpingsfamilie Bodenwöhr. Umso beachtlicher ist, wie der Verein das Leben in der Pfarreiengemeinschaft bereichert.

Monatliche Bastelstunden mit Kindern, Fastenessen, Teilnahme an der Segnung des Pfarrhofs, Betstunden, Radlflohmarkt, Bittgänge und Kreuzbergwallfahrt: Chronologisch listete Vorsitzende Petra Lutter bei der Jahreshauptversammlung die vielen Aktionen auf. Zu den Vorbereitungen auf Fronleichnam zählte das Legen eines Blumenteppichs vor dem Gasthaus Bollinger. Beim Dekanatstag im Juli habe man die Bewirtung der Gäste übernommen. Das Vereinsjahr endete mit der Weihnachtsfeier, die zusammen mit der MMC und dem Frauenbund ausgerichtet wurde. Die Teilnahme an den Bezirksveranstaltungen habe im letzten Halbjahr 2016 etwas gelitten, räumte die Vorsitzende ein. Daher wurde festgelegt, dass die Vorsitzende die Teilnahme künftig delegiert.

Spende übergeben

Mit dem Altkleidercontainer in Blechhammer hat die Kolpingsfamilie 309,05 Euro erwirtschaftet. Der Vorstand hatte beschlossen, die Hälfte davon für soziale Zwecke zu spenden. So erhalten jeweils 50 Euro das Kolping-Jugendwohnprojekt in Regensburg, das Kolping-Ferienhaus Lambach und Misereor. Lutter gab den aktuellen Mitgliederstand mit 36 Personen an. Zwei Mitglieder seien ausgetreten.

Turnusgemäß standen nach drei Jahren wieder Neuwahlen auf der Tagesordnung, die kaum Änderungen mit sich brachten. Vorsitzende bleibt Petra Lutter, ihre Stellvertreterin Resi Jelinek, die auch als Kassier fungiert. Das Amt des Schriftführers übt Ingrid Schieder aus. Zu Beisitzern bestimmt wurden Marion Weixler, zugleich Jugendbeauftragte, sowie Albert Gleixner (neu). Das Programm für 2017 ist bereits erstellt und versendet worden. Bezirksvorsitzender Albert Fischer sagte, dass die Kolpingsfamilie Bodenwöhr gut aufgestellt sei. Das Programm verdiene Respekt. Vieles werde hier in Bodenwöhr geleistet. Sein Dank galt den Mitgliedern sowie dem Vorstand, insbesondere der Vorsitzenden. Fischer dankte auch Pfarrer Johann Trescher für dessen Begleitung und Bürgermeister Richard Stabl für dessen Interesse an der Kolpingsfamilie.

Neuer Diözesanpräses

Lutter verlas das Rücktrittsschreiben von Kolping-Diözesanpräses Stefan Wissel, der nur noch bis 31. August dieses Jahres sein Amt ausüben werde. Sein Nachfolger ist Pfarrer Karl Dieter Schmidt, derzeit Pfarrer in Barbing. Bürgermeister Richard Stabl dankte der Kolpingsfamilie für die geleistete Arbeit. Diese biete ein tolles gesellschaftliches Angebot. Pfarrer Johann Trescher nannte die Kolpingsfamilie "eine kleine Herde". Immer habe er gehofft, dass die Gemeinschaft neu aufblühen werde. Es sei beim Blühen geblieben.

Er dankte allen für die geleistete Arbeit. Man solle versuchen, die Tätigkeiten in der Öffentlichkeit darzustellen. Erst kürzlich habe er beim Täuflings-Treffen angeregt, eventuell einen Familienkreis zu gründen. Marion Weixler referierte abschließend über die Kinder- und Jugendarbeit innerhalb der Kolpingsfamilie.
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