Während der Arbeiten werden Wanderwege gesperrt
Holzernte im Erholungswald

Vermischtes
Bodenwöhr
10.01.2017
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Im Forstrevier Reichenbach des Forstbetriebes Roding der Bayerischen Staatsforsten beginnen diese Woche Holzerntearbeiten in der Abteilung "Rehdickicht". Die betroffenen Waldflächen sind Teil des Erholungswaldes zwischen dem Weichselbrunner Weiher und der Gemeindeverbindungsstraße nach Taxöldern.

Dort befinden sich mehrere Wanderwege und der südliche Teil des Trimm-Dich-Pfades Bodenwöhr. Betroffen ist auch die Waldfläche beim Wanderparkplatz "Weichselbrunner Weiher". Ein Großteil der Waldflächen liegt zudem im Naturschutzgebiet "Weichselbrunner Weiher und Trockenkiefernwald". Die Durchforstungsarbeiten werden maschinell mit einem Vollernter (Harvester) vorgenommen. Die Holzrückung übernimmt ein Rückezug (Forwarder). Durchforstet werden Kiefern-Bestände mit dem Ziel, die wertvollsten Bäume zu fördern.

Auf Wunsch der Naturschutzbehörden werden darüber hinaus im Naturschutzgebiet verstärkt standortsfremde Stroben (Weymouthskiefern) entnommen, deren Verjüngung den Flechtenbewuchs stark beeinträchtigt. Außerdem wird zum Schutz und zur Förderung der Flechten das gesamte Restholz entfernt, auf Haufen gelagert und nach Beendigung der Hiebsmaßnahme zu Hackschnitzeln zerkleinert und abtransportiert.

Um Beeinträchtigungen für den Erholungs- und Fremdenverkehr möglichst gering zu halten, aber auch, um Störungen in der Brut- und Aufzuchtzeit der im Naturschutzgebiet vorkommenden Tierarten auszuschließen, wurden die Arbeiten in das "besucherarme" Winterhalbjahr verlegt.

Damit eine Gefährdung der Waldbesucher durch diese Holzerntearbeiten ausgeschlossen ist, müssen Wege und Hiebsflächen teilweise für den Besucherverkehr gesperrt werden. Die Absperrungen sind durch Sperrbänder und entsprechende Hinweisschilder kenntlich gemacht. Der Forstbetrieb bittet alle Waldbesucher, diese Sperrungen unbedingt zu beachten, da bei einem Betreten der gesperrten Bereiche Lebensgefahr durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste besteht.

Durch die Rückung und Abfuhr des Holzes können - je nach Witterung - auch Schäden an den Wegen entstehen. Nach Abschluss der Arbeiten werden diese Schäden durch den Forstbetrieb wieder behoben.
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