21.05.2017 - 20:00 Uhr
BodenwöhrOberpfalz

FischerHaus-Gärten werten Ortsmitte der Hammerseegemeinde auf Neue Gärten mitten im Ort

Arbeit, Wohnen, Freizeit: Im Idealfall ergibt das eine Symbiose, die "Fischer Haus" mustergültig zusammenführen will. Am Freitag startete das Bodenwöhrer Unternehmen ein neues Projekt, das als Aufwertung für den Ort gilt.

Die beiden Geschäftsführer Reinhard und Barbara Fuchs (von links) präsentierten die Pläne. Staatssekretär Albert Füracker, Bürgermeister Richard Stabl und Landrat Thomas Ebeling gefällt das Projekt. Bild: sir
von Ingrid SchiederProfil

(sir) "Fischer-Haus-Gärten" heißt das neue Projekt des Unternehmens, das den Ortsmittelpunkt bereichern soll. Reinhard Fuchs, neben seiner Tochter Barbara Geschäftsführer von Fischer-Haus, sprach von einer Wohlfühloase, die auf dem Gelände entstehen soll. Die beiden Geschäftsführer stellten die Pläne zahlreichen Gästen vor, an der Spitze Finanz- und Heimat-Staatssekretär Albert Füracker, Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Richard Stabl samt einigen Gemeinderäten und Margit Schmidbauer, Rektorin der Grundschule.

Familie Fuchs fühlt sich der Historie des Werk-Standorts verpflichtet. Sie will die Hüttenwerks-Vergangenheit in die Firmen-Philosophie einflechten. 2008 entstand die Kulturreihe "Eisenzeit". Einst sollte das städtebauliche Konzept der Gemeinde Bodenwöhr unter dem Titel "Seepark" die Ortsmitte aufwerten.

Die Gemeinde habe dieses Vorhaben nicht weiter verfolgt, und so griff das Unternehmen die Idee auf. Auf der nicht genutzten Grünfläche von etwa 10 000 Quadratmetern werden Gärten angelegt, die einerseits das Unternehmen als Anschauungsobjekt nutzen will, die aber andererseits für Bürger und Feriengäste offen stehen sollen, wie Reinhard Fuchs betonte. Am Rand des Geländes soll ein attraktives Präsentationshaus nach neuestem Standard mit zwei Wohnungen zum " Probewohnen" entstehen, ergänzte Barbara Fuchs. Direkt im Umgriff sowie an vier weiteren Stellen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Feuerwehrhaus und Magazin legen Landschaftsgärtner fünf Themengärten mit unterschiedlichen Konzepten an: Vom Bauern- bis zum Steingarten wolle man eine möglichst große Bandbreite erlebbar machen. 40 neue Mitarbeiter-Parkplätze am Südrand der Flächen sollen die Parkplatz-Situation in der Ortsmitte verbessern. Ein gepflegter, grüner Park mit sanft geschwungenen Wegen, eingesäumt von heimischen Baumarten, solle zum barrierefreien Schlendern einladen. Im Zentrum werde ein kreisrundes "Ratsch-Rondell" geschaffen. Für die Kinder wird ein besonderes Spielgerät zentral platziert, das thematisch die Brücke schlage von der Eisenguss-Vergangenheit zur Zukunft, die im Hausbau mit Holz liege.

Rektorin Margit Schmidbauer zeigte sich begeistert von der Idee, dieses Projekt durch einen Ideen-Wettbewerb anzustoßen. Barbara Fuchs sagte, dass weitere Informations- und Schauanlagen in den Gärten auf die Geschichte des Werk-Standorts hinweisen sollen. Auch wegen der engen Verflechtung mit den ehemaligen Hüttenwerks-Beschäftigten unterstütze das Management seit Bestehen der Kulturreihe Eisenzeit deren Aktivitäten. Neben den Gärten werde auch ein kleines Amphi-Theater errichtet, das für Aufführungen, Konzerte oder szenische Führungen genutzt werden könne.

Staatssekretär Albert Füracker sprach von einem "guten Zusammenwachsen der Oberpfalz". Die Gärten könnten zur "Win-Win-Situation" für Unternehmen und Gemeinde werden. Füracker dankte Hubert Süß, der den Ansatz für die Eisenzeit geschaffen und die Verbindung zur Vergangenheit hergestellt habe. Landrat Thomas Ebeling lobte die Familie Fuchs für ihr wirtschaftliches Engagement und Handeln.

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