Fortschreibung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts Thema bei Steinwald-Allianz
Auf Zusammenarbeit kommt es an

Lokales
Brand
24.04.2013
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Die Fortschreibung und Ergänzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) beschloss der Zweckverband Steinwald-Allianz. Beauftragt wurde hierfür die Firma Geo-Plan aus Bayreuth. Wie der Vorsitzende des Zweckverbandes, Erbendorfs Bürgermeister Hans Donko, ankündigte, werde ein Workshop im Juni weitere Details und einen Zeitplan ausarbeiten.

Die Bürgermeister der 13 Mitgliedskommunen der Steinwald-Allianz trafen sich im Gasthof Waldfrieden in Brand zu ihrer Sitzung. Wie Hans Donko ausführte, wurde das ILEK Steinwald im Jahre 2005 mit zehn Kommunen erstellt. Die Gemeinden Neusorg, Brand und Ebnath seien erst später der Steinwald-Allianz beigetreten.

In der Mitgliederversammlung im vergangenen Jahr wurde entschieden, dieses Konzept nun fortzuführen. Dabei soll die Durchführung über ein Planungsbüro erfolgen.

Das ILEK wird maßgeblich vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) gefördert. Deshalb konnte Vorsitzender Hans Donko Huberta Bock vom ALE begrüßen, die als Moderatorin bei der Unternehmensvorstellung der beiden Planungsbüros, die dieses Konzept durchführen könnten, mitwirkte. "Die Entscheidung fiel zu Gunsten der Firma Geo-Plan aus", sagte Donko. Sie habe bereits 24 Jahre Erfahrung in der Orts-, Stadt- und Regionalentwicklung und erstellte für Fuchsmühl bereits ein Ortsentwicklungskonzept. "In der Präsentation durch Geschäftsführer Reinhard Hutzelmann hat die Firma bereits Ideen mit einfließen lassen, wie man die Fortschreibung gestalten könnte."

Analysieren und bilanzieren

So soll zur Weiterführung des ILEK laut Hutzelmann eine Status-Quo-Analyse erstellt werden, in der die Organisationsstruktur und die bisherige Zielerreichung erfasst werden. In einer Art Bilanzierung sollen die bereits realisierten Projekte in den Fokus rücken und die interkommunalen Kooperationen analysiert werden. Durchgeführt werden solle dies durch Datenauswertungen und Gespräche mit Fachabteilungen und Bürgermeistern sowie Ortsterminen. "Eine Abstimmung soll auch mit der Steuerungsgruppe und dem Amt für ländliche Entwicklung (ALE) erfolgen", so Hutzelmann.

In einer Analyse- und Ideenwerkstatt sollten dann im Zuge moderierter Veranstaltungen Handlungsfelder, Ziele und Projektideen aufgezeigt werden. Dem schließe sich eine Projektwerkstatt an, in der die Planer in Abstimmung mit dem ALE den Maßnahmeplan mit Abschlussbericht und Hinweisen zur Evaluierung vorstellen. "In einer öffentlichen Abschlussveranstaltung wird dann die Fortschreibung der ILEK vorgestellt", kündigte Hutzelmann an. Vorsitzender Hans Donko machte darauf aufmerksam, dass die Fortschreibung und Ergänzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts Grundlage für den Regionalen Entwicklungsplan des gesamten Landkreises Tirschenreuth sein wird. Er wies auch darauf hin, dass das ILEK auch maßgeblich für die neue Förderperiode 2014 bis 2020 sei und bei der es sehr auf kommunale Zusammenarbeit ankomme.
Im weiteren Verlauf sprachen die Bürgermeister noch andere Themen an. So dankte Vorsitzender Donko den Bürgermeisterkollegen für den gemeinsamen Besuch der Partnerregion Konstantinsbad in Tschechien: "Schön, dass sich viele dafür Zeit genommen haben." Es wurden in der Rückschau auch Projekte, wie der Radwegebau, angesprochen.

Neue Partnerschaften

Als neue Aktionen wurde unter anderem ins Auge gefasst, Partnerschaften zwischen Schulen der Steinwald-Allianz und der Mikroregion Konstantinsbad neu zu begründen und bestehende zu intensivieren. Ferner sei eine Veranstaltungsreihe zwischen September und Mai nächsten Jahres als Kleinprojekt geplant, das von der Euregio Egrensis gefördert werden könnte.
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