Theatergruppe erlöst 1400 Euro mit Benefizveranstaltungen - Für Kinderhaus und Lebenshilfe
1800 Gäste wollen Auftritte sehen

Mit jeweils 700 Euro bedachte die Theatergruppe das Kinderhaus Don Bosco sowie die Lebenshilfe Tirschenreuth, für die Geschäftsführer Berthold Kellner (sechster von links) den Scheck entgegennahm. Bild: dol
Lokales
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03.05.2013
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Die Liste der Veranstaltungen, die der neue Vorsitzende der Theatergruppe, Jochen Erhardt, bei seiner ersten Jahreshauptversammlung präsentierte, war lang - und der Erfolg der Veranstaltungen kann sich mehr als sehen lassen. Der Dreiakter "Jessas, der Storch" unter der Regie von Thomas Mai hatte an sieben Abenden über 1300 Gäste im Mehrzwecksaal begeistert.

Ebenso erfolgreich waren die beiden Benefiztheaterabende gemeinsam mit dem Kinderhaus Don Bosco und der Lebenshilfe Tirschenreuth. Knapp 500 Gäste ließen sich diese einmalige Aufführung nicht entgehen. Der Erlös von 1400 Euro ging je zur Hälfte an das Kinderhaus und an die Lebenshilfe. "Die Mühe hat sich mehr als gelohnt", meinte Jochen Erhardt zufrieden.

Aus dem Workshop für Kinder und Jugendliche im Ferienprogramm ist eine eigene Jugendgruppe entstanden, die Markus König betreut. Mit 36 Mädchen und Buben wird die Kinder- und Jugendgruppe deutlich besser angenommen als erhofft. Auch die Kirwa war ein voller Erfolg.

Die Theatergruppe hat sich eigene Hemden angeschafft. Im Mehrzwecksaal wurde der ehemalige Turnraum als Arbeits-, Probe- und Lagerraum angemietet. Außerdem veranstalte die Gruppe ein vereinsinternes Grillfest und besuchte die Theateraufführungen in Mehlmeisel und Kulmain. Im vergangen Jahr wurden zudem die Bühnenteile saniert und das eigene Zelt gereinigt. Beim Feuerwehrfest übernahmen die Mitglieder das Kinderschminken und beim Pfarrfamilienabend den Ausschank. Der Vorsitzende dankte allen Helfern, insbesondere aber seinen beiden Stellvertretern Johannes Praller und Hilmar Zaus, für ihre großartigen Einsatz.

Kassier Maximilian Hars wies neben vielen Investitionen auf einige Einnahmen hin. Laut Zeltwart Benedikt Drehobel wurde das Zelt 2012 vier Mal verliehen.

Bürgermeister Ludwig König lobte die Truppe für das großes Engagement für die Gemeinde. Theater und Benefiztheater seien Aushängeschilder der Kulturarbeit. Sie zögen Gäste von weit her in den Mehrzwecksaal.
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