09.05.2017 - 20:00 Uhr
BrandOberpfalz

Wohnqualität in Brand soll weiter verbessert werden. Notwendige Investitionen

Die Wohnqualität in der Gemeinde verbessern, so lautet das Ziel von Bürgermeister Ludwig König. In seinem Bericht auf der Versammlung des CSU-Ortsverbandes verweist er auf den guten Haushalt.

von Christian DoleschalProfil

(dol) In seinem Bericht ging Bürgermeister König, wie auch zuvor bei CSU-Bürgergesprächen in Neubrand und Fuhrmannsreuth, vor allem auf die derzeit in Brand laufenden und geplanten Maßnahmen ein. Derzeit wird am Kinderhaus mit einem Anbau Raum für eine zusätzliche Gruppe geschaffen. Dabei werden auch die Fenster im Bestand ausgetauscht und die Außenanlagen neu gestaltet. Von den Gesamtkosten über 514 000 Euro trägt die katholische Kirchenstiftung 84 000 Euro, 200 000 Euro kommen als Zuschuss vom Freistaat Bayern und 230 000 Euro ist der Eigenanteil der Gemeinde.

Derzeit laufen bereits die Vorarbeiten für den Ausbau der Sonnenstraße, am Donnerstag, 11. Mai, werden in einer dritten Gesprächsrunde die anstehenden Baumaßnahmen mit den Anliegern, dem Planungsbüro und der Baufirma abgestimmt.

LED-Technik und Breitband

Noch in diesem Jahr wird die gesamte Straßenbeleuchtung im Gemeindegebiet auf die sparsame LED-Technik umgerüstet. Zu den veranschlagten Kosten von 134 000 Euro erhält die Gemeinde 28 300 Euro als Zuschuss. Durch die Stromeinsparung amortisieren sich die Kosten in etwa acht Jahren.

Eine Detailplanung eines kleinen Nahwärmenetzes für die kommunalen und kirchlichen Gebäude, darunter Mehrzwecksaal, Kirche, Pfarrhof, Kinderhaus, Feuerwehrhaus und Pfarrheim soll Aufschluss darüber geben, ob diese ökologische Maßnahme auch wirtschaftlich ist. Auch wird dabei untersucht, wie vor allem Stromeinsparungen in der Kläranlage und im Pumpwerk Fuhrmannsreuth erreicht werden können.

Durch die zweite Stufe des Breitbandausbaues in der Gemeinde Brand werden vor allem die Ortsteile Neubrand und Grünberg noch besser versorgt. Aber auch einzelne Anwesen in Fuhrmannsreuth, in der Fichtelberger Straße, im Schneebergweg und in der Rödelgasse erhalten dann einen hohen DSL-Standard. Von den Gesamtkosten von 370 000 Euro trägt die Gemeinde einen Eigenanteil von 26 000 Euro.

Schuldenstand gesenkt

Mit Architekt Peter Haimerl aus München hat die Gemeinde zusammen mit der Regierung der Oberpfalz einen kompetenten Städteplaner beauftragt. Durch die Städtebauförderung sollen vor allem Maßnahmen im Ortskern und an der Freibadbrache die Wohnqualität in der Gemeinde weiter verbessern. Der Erwerb des Sportplatzgeländes durch die Gemeinde ist beabsichtigt, die Verhandlungen mit der Forst Ebnath AG sind weit fortgeschritten, Bürgermeister König ist optimistisch, dass diese auch erfolgreich abgeschlossen werden.

Für einen weiterhin guten Winterdienst soll der jetzige Kleintraktor durch einen neuen Fendt-Traktor ersetzt werden. Auch ist die Anschaffung eines Streusalzsilos geplant, damit das Salz nicht mehr im Bauhofgebäude gelagert werden muss. Der Salzstaub richtet dort Korrosionsschäden an den Metallteilen am Gebäude und an den untergestellten Gerätschaften an.

Zum laufenden Haushalt berichtete Bürgermeister König, dass trotz der umfangreichen Investitionen der Schuldenstand weiter gesenkt werden kann. Die Gemeinde liegt bei der Verschuldung auf niedrigem Niveau und zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder unter dem Landesdurchschnitt.

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