Aus dem Gemeinderat
Ein Jahr Test für einen Hotspot

Vermischtes
Brand
13.01.2017
11
0

(ld) Bayern soll vernetzt werden. Hotspots und Accesspoints soll es überall geben, wo Internet gebraucht wird. In der Sitzung im Dezember wollten sich die Brander Gemeinderäte nicht damit befassen, es war wohl etwas überraschend. Und etwas mehr Informationen wollten sie auch haben.

Bürgermeister Ludwig König (CSU) konnte in der jüngsten Sitzung Michael Kopp von der Verwaltungsgemeinschaft Neusorg begrüßen, der nähere Angaben machte und für Fragen zur Verfügung stand. 23 Euro im Monat soll der Spaß kosten, ein zuzubuchender Datentarif kostet nochmals Geld, und da wurde als Betrag die Summe von 600 Euro genannt. "Schöner Luxus", meinte Wolfgang Doleschal (CSU) zunächst. Die paar Veranstaltungen im Mehrzwecksaal, der als Standort ins Auge gefasst wurde, für die man nicht unbedingt Internet braucht. Und die Theatergruppe? Die Jugend hat ihr Smartphone dabei, kann sich überall ins Netz einwählen. Und die älteren werden das wohl nicht nutzen.

Tobias Reiß meinte, dass sich eine moderne Gemeinde der Entwicklung sicher nicht entziehen kann. Neue Zahlen wurden genannt, denn der bestehende Telefonanschluss kostet ja auch was, aber 350 Euro pro Jahr bleiben am Ende. Die Einrichtung schlägt nicht zu Buche, da jeder Anschluss mit 2500 Euro gefördert wird. Das reicht immer. Es ist ja auch nicht für ewige Zeiten, ein Jahr Mindestlaufzeit aber muss sein.

Das ließen sich die Gemeinderäte eingehen und entschlossen sich ohne Gegenstimme zur Einrichtung eines Hotspots im Mehrzwecksaal. Ein Jahr Testphase ist geplant, dann wird man schauen, ob der "schöne Luxus" tatsächlich gebraucht wird.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.