Aus dem Gemeinderat
Grabgebühren und Regionalplanung

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13.01.2017
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(ld) Am Ende des Jahres 2017 werden die Friedhofsgebühren neu berechnet. Dem Gemeinderat lag eine Satzung vor, die der Abrechnung mit den Bestattungsunternehmen dient, die alle möglichen Tätigkeiten und Gebühren auflistet. Auch diese galt es, abzusegnen, weil die letzte Überarbeitung schon mehrere Jahre zurückliegt. Im kommenden Jahr wird es dann um die Grabgebühren gehen. Dann spielt die Tatsache eine Rolle, dass immer mehr Urnengräber im Friedhof entstehen, diese bei der Umlegung von Kosten aufgrund ihrer Größe auch besser wegkommen und dies wieder zulasten der "normalen" Gräber geht, denn der Aufwand für Heckenschneiden, Wegepflege und andere Maßnahmen bleibt. Da muss nun eine Formel gefunden werden.

"Die Bezahlbarkeit beachten. Die zunehmende Zahl der Urnengräber darf nicht zulasten der normalen Gräber gehen", mahnte Wolfgang Doleschal (CSU). Das könne nicht unbedingt von der Fläche her berechnet werden, es gehe um die Pflege des Friedhofs und die bleibe stets die gleiche, egal ob Urnengrab oder Reihengrab, meinte zweiter Bürgermeister Christian Drehobel (CSU). Die Abstufung müsse gering gehalten werden. Ein Jahr ist Zeit, dann muss die Lösung gefunden sein, wenn zum 1.Januar 2018 die neue Gebührenordnung für die Bestattungseinrichtung beschlossen wird.
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