Aus dem Gemeinderat
Lagerplatz für Salzsilo gesucht

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Brand
13.01.2017
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(ld) Die Gemeinde braucht ein Salzsilo. Das wurde aus den Reihen des Gremiums angeregt. Nun lag das Thema in der Sitzung vor. Bisher wurde das Streusalz im Bauhof gelagert, das dürfte künftig nicht mehr möglich sein, denn da gibt es statische Mängel, weil Metallteile bereits korrodiert sind.

Es ist auch ein enormer Aufwand des Bauhofpersonals bezüglich der Restleerung des Silos zur wiederkehrenden Befüllung nötig. Die Gebäudesubstanz selbst werde beeinträchtigt, Decken und Wände seien von Salz überzogen.

Das alles war in der Sitzungsvorlage mittels Fotos überzeugend dokumentiert. Ferner werden aufgrund der nicht vermeidbaren Staubentwicklung beim Befüllen der Siloanlage sämtliche in der Halle lagernde Gerätschaften mit Salz stark verschmutzt und somit teilweise unbrauchbar gemacht. Oft nutzen auch Vereine den Bauhof für ihre Sommerfeste, und da stellt sich nun die Frage, ob das noch zumutbar ist. Entlüftungsstutzen sowie der Auslauftrichter müssten ohnehin erneuert werden. Weiterer Vorteil einer neuen Salz-Siloanlage wäre auch die zukünftige Lagerkapazität, welche dann sogar für zwei Silozüge, als etwa 60 Tonnen Platz bieten würde. Derzeit liegt eine mögliche Salzlagerung lediglich bei 2,5 Tonnen.

Der Behälter würde immerhin eine Höhe von fast 13 Metern haben, und das macht die Sache schwierig. Wohin damit? Der Turm ist keine Schönheit. Die Kläranlage wurde als möglicher Standort genannt, das Freibadgelände. Keine Begeisterung, überall stört der Turm das Umfeld. Vorerst keine Lösung. Die Angelegenheit geht an den Bauausschuss oder vielleicht sogar an den Städteplaner. Rund 40 000 Euro werden kalkuliert.
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