Aus dem Gemeinderat
Neuer Anstrich für Mehrzwecksaal und Mietwohnhaus

Vermischtes
Brand
13.01.2017
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(ld) In Brand wird es vorerst keine Ladesäulen für Elektroautos geben. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Im Zuge der verstärkten und auch von der Bundesregierung befürworteten vermehrten Nutzung von Elektrofahrzeugen hatte auch das Landratsamt die Thematik der E-Mobilität aufgegriffen, um den Aufbau der Infrastruktur hinsichtlich der Ladesäulen zu fördern.

Das Projekt soll gefördert werden, wobei noch keine Zahlen bekannt sind. Den Unterhalt müsste die Gemeinde übernehmen, heißt 130 Euro pro Monat, die Stromkosten kämen noch hinzu. Bürgermeister Ludwig König (CSU) berichtete von einem Runden Tisch zu dieser Angelegenheit beim Landratsamt. Robert Seitz (FW) glaubt, dass eine solche Ladesäule für eine Gemeinde zwangsläufig sei, um nichts zu versäumen. Er meint, dass in zehn Jahren die Hälfte aller Autos mit Strom fährt.

Zweiter Bürgermeister Christian Drehobel (CSU) bezweifelte den Sinn einer solchen Einrichtung in einer Gemeinde. Fünf Stunden dauert das Aufladen, doch niemand sei solange in einem Geschäft oder halte sich bei einer anderen Tätigkeit auf. Außerdem sei der Betrag für die Erstellung einer Ladesäule nicht bekannt. Wolfgang Doleschal (CSU) ging von zwei Stunden Ladezeit aus, wenn es überhaupt effektiv sein soll. Wo soll sich jemand zwei Stunden aufhalten? Außerdem müsste die Einrichtung kostendeckend sein, was nicht der Fall zu sein scheint.

Michael Brucker (CSU) betreibt zwei solche Säulen in eigenen Betrieben und berichtete von mangelnder Auslastung. Die Entwicklung sein einfach noch nicht weit genug fortgeschritten.

Die Fassade der ehemaligen Schule muss saniert werden. Die Westseite wurde bereits 2014 gemacht, nun waren die drei verbliebenen Seiten an der Reihe. Je 10 000 Euro werden für die Süd- und die Nordseite fällig, 5000 Euro müssen für die Ostansicht ausgegeben werden.

Die Fassade des Mietwohnhauses in der Bergstraße hätte auch einen neuen Anstrich nötig. Dazu wird eine Bodenflächensanierung im Spitzboden angedacht sowie die Dämmung der Kellerdecke. Runde 25 000 Euro würde dies kosten. Ob alles gemacht wird, hängt vom Haushalt ab.
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