01.09.2017 - 20:00 Uhr
BrandOberpfalz

Ausbildung bei der Firma Schiettinger Sieben neue Azubis in vier Berufen

Ines Reif kommt aus Mitterteich, fährt jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit nach Brand. Sie hat heuer ihr Abitur gemacht und nun zum 1. September ihre Ausbildung zur Packmitteltechnologin bei der Firma Schiettinger begonnen.

Sieben Auszubildende haben den Einstieg in Berufsleben bei der Firma Schiettinger in Brand gemacht. Am ersten Tag gab es erst einmal Grundlegendes zum Ablauf und natürlich zusammen mit Markus Schönl (Zweiter von links) und Michael König (rechts) einen Rundgang durch den Betrieb. Mit Ines Reif (Dritte von rechts) ist heuer auch eine Abiturientin unter den künftigen Packmitteltechnologen. Bild: ld
von Bertram NoldProfil

Kein alltäglicher Weg für eine Abiturientin, doch Ines hat gute Gründe. Auf der Ausbildungsmesse in Weiden kam sie ins Gespräch mit einer Auszubildenden im ersten Jahr - und da war die Entscheidung gefallen. "Man kann ja immer noch was anderes machen nach der Lehre und man kann sich auch in der Firma Schiettinger weiterbilden und aufsteigen", begründet die junge Dame selbstsicher ihren Entschluss.

Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften ist vorhanden, davon zeugt schon der ständige Aus- und Aufbau der Firma. Das schließt für einige der Neulinge doch einen hoffnungsvollen Ausblick in die Zukunft ein. Von dem, was auf sie zukommt hat Ines Reif eine genaue Vorstellung: Schachteln entwerfen, die Größe bezüglich Materialverbrauch beachten, die Maschinen danach einstellen und vieles mehr.

Andere warten eher erst einmal ab, einige kennen die Firma und damit ihren künftigen Arbeitsplatz von Praktika und Ferienarbeit her. Sechs weitere Azubis haben den Einstieg ins Berufsleben bei Schiettinger in Brand gemacht. Christoph Pinzer, Melissa Serfling und Nico Daubner auch als künftige Packmitteltechnologen, Daniel Schwartling als Industriekaufmann, Daniel Mut als Fachinformatiker und Nicolai Karger als Elektroniker.

Gerne hätte die Firma auch einen Medientechnologen Druck - ehemals Drucker - eingestellt, doch einen geeigneten Bewerber gab es nicht. Die Neuen nehmen zum Teil weite Wege zur Ausbildungsstelle auf sich, und wenn die Packmitteltechnologen in die Berufsschule müssen, liegt erst einmal eine weite Anfahrt nach Lindau am Bodensee vor ihnen.

Der Blick in die Zukunft ist für Markus Schönl, zuständig für die betriebliche Ausbildung und Michael König, zuständig für den kaufmännischen Bereich, nicht ganz sorgenfrei. Schon heuer hätten sie gerne etwas mehr Bewerbungen gehabt, das sollte künftig besser werden; manches Mal können Zusagen mangels Eignung nicht gemacht werden.

Um die Lage zu verbessern, stellt sich die Firma mit ihren Ausbildungsmöglichkeiten auf den Messen in den umliegenden Städten vor. Auf Einladung kommen Firmenvertreter auch gerne an Schulen, um dort die möglichen Berufe vorzustellen.

Am ersten Tag ging es für die Neuen erst einmal um Grundsätzliches: Sicherheitsfragen, Fragen der Organisation und natürlich einen Rundgang durch den Betrieb. Zug um Zug geht es dann an die Arbeit.

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