Neujahrsempfang der Gemeinde Brand
Neujahrsempfang ist Treffen aller Altersgruppe und aller Gruppierungen

Zum Neujahrsempfang gehört auch der Beitrag der Volksmusikgruppe
Vermischtes
Brand
03.01.2017
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Vor allem Dank an die ehrenamtlich Tätigen sowie der Aufruf zur Gemeinschaft prägten die Rede von Bürgermeister Ludwig König.

Er verdient seinen Namen, der Neujahrsempfang der Gemeinde Brand. Alle Bürger sind eingeladen. Zu den Gästen zählt das wenige Monate alte Baby ebenso wir der 90-jährige Rentner.

(ld) Bürgermeister Ludwig König gab sich wieder erfolgreich Mühe, alle einzubinden. Es ist ihm ein großes Anliegen, allen von Herzen zu danken und niemanden zu vergessen. Dabei klingen seine Worte nicht wie die eines Amtsträgers, sondern eher wie die eines Mannes, der sich mit Leib und Seele in den Dienst der Gemeinschaft stellt, dem das Wohl der Kommune und eines jeden Einzelnen spürbar am Herzen liegt.

Chance für Nachwuchs

Die guten Wünsche, die er an den Anfang des Abends stellt, decken sich mit all dem. Der musikalische Nachwuchs hat ebenso seinen Auftritt wie die seit Jahren bewährte Volksmusikgruppe. Zu den drei Glowka-Geschwistern, Lilli (Querflöte), Eva (Gitarre) und Sarah (Geige) gesellte sich heuer erstmalig Marco Moller mit moderneren Stücken am Flügel. Der Neujahrsempfang sei Gelegenheit, in einer Zeit zusammenzutreffen, in der die Intensität nachbarschaftlicher und gemeinschaftlicher Begegnung trotz vieler öffentlicher Termine oft unter den kurzen Tagen leide. Er soll aber auch Auftakt eines neuen Jahres sein, führte König aus. Ein großer Dank für die Leistungen ehrenamtlich Tätiger schließt sich an, um dann auch in 2016 Neugeborene mit ihren Eltern eigens zu begrüßen. 15 neue Erdenbürger gab es 2016 in Brand, stellte König sichtlich erfreut fest. Das Leben im Dorf fängt bei den Kindern an, und da lässt es sich der Bürgermeister nicht nehmen, alle Schüler aufzulisten, die einen Abschluss erreicht haben: Julian Braun und Lukas Gintar haben den Quali geschafft. Damit verband König einen Dank an die Schulleitung und das Lehrerkollegium. Die Mittlere Reife haben Rebecca Erhardt, Eva Glowka, Fabian Kutsch, Gloria Käß und Marco Moller erreicht.

An der Fichtelnaabtal-Grundschule war Luisa Hofmann die Beste in der Klasse 4 b. Sophia Nordmann wurde als Klassenbeste der 5 c des Luisenburg-Gymnasiums ausgezeichnet und erreichte beim bundesweiten Wettbewerb "Informatik-Biber" einen dritten Rang sowie beim Wettbewerb "Känguru der Mathematik" ebenfalls einen dritten Platz. Günter Fabian ist nun Elektrotechnikermeister und hat zusammen mit dem Meisterbrief von der Staatsregierung den Meisterpreis für herausragende Leistungen erhalten.

Paul Kalbe hat den Bachelor-Abschluss im BWL-Studiengang an der Universität Mannheim mit "Sehr gut" abgeschlossen und schließt dort ein weiterführendes Masterstudium an. Weiter geht der Bürgermeister auf das noch laufende Regerjahr 2016 ein, hebt dabei den besonderen Beitrag von Schirmherrin Dr. Sissy Thammer hervor und zeigt sich dankbar dafür, dass auch die Brander Chöre Beiträge dazu geleistet hätten und noch leisten. Die größeren Veranstaltungen wertet König als wertvolle ehrenamtliche Tätigkeit in den Vereinen. Stellvertretend nennt er untern anderem das Bürgerfest.

Ein ganzer Tisch voll kleiner Geschenke wartet auf die während des Abends angesprochenen Personen. Ein herzlicher Dank galt der Seniorenbeauftragten Waltraud Sticht, der Familienbeauftragten Michaela Schmidt, dem Jugendgemeinderat, vertreten durch Jugendbürgermeisterin Leonie Reiß, sowie der Jugendbeauftragten Franziska Hautmann. Das Amt der Behindertenbeauftragten hat Andrea Hofmann übernommen.

Der Bürgermeister bittet um Verständnis für die Lage der Flüchtlinge. "Ist es verwerflich, wenn Menschen auf der Suche nach einem friedlichen Ort mit Werten, die wir für uns ganz selbstverständlich in Anspruch nehmen, zu uns nach Deutschland kommen?" Hinter jedem einzelnen Menschen stehe ein Schicksal. An die Mitglieder des Helferkreises in Brand richtete König einen großen Dank und überreicht an Melanie Graf und Georg Schreyer Geschenke, wobei er auch deren Mithilfe beim Tag der Begegnung und bei der Nikolausfeier hervorhebt. Juliane Drehobel macht schon seit Jahren die Entwürfe und das Layout für Werbeprospekte.

Engagement lohnt sich

Niemand wisse, was die Zukunft bringt, sagte König. Er wisse aber, dass Zusammenhalten und offenes Aufeinanderzugehen sowie gegenseitige Hilfe und Unterstützung die kleine Gemeinde auch künftig lebenswert erhalten. "Bleiben wir optimistisch und versuchen wir, mit frischen Ideen und viel Begeisterung unsere Aufgaben anzupacken", rief der Bürgermeister auf. "Engagieren Sie sich weiterhin in der Gemeinde und für die Gemeinde. Sie ist es wert, und ihr Engagement ist es auch." Den Dank der Bürger an den Bürgermeister formulierte zweiter Bürgermeister Christian Drehobel.
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