09.03.2018 - 20:00 Uhr
Brand

Neuwahlen orientieren sich an Bewährtem Die Kirche im Dorf lassen

Reibungslos gingen die Neuwahlen beim Kapellenbauverein Fuhrmannsreuth, geleitet von Christian Drehobel, über die Bühne. Es ergaben sich dabei keine gravierenden Änderungen. Der Verein wird weiterhin von Vorsitzendem Alfons Brucker und zweitem Vorsitzenden Max Prechtl geführt. Das Gremium ergänzen Schriftführer Bernhard Roth und Kassier Klaus Hars, als Kassenprüfer wurden Wolfgang Doleschal und Gabi Bauer, die damit Rudolf Hofmann ablöst, bestellt. Dem erweiterten Vorstand gehören die Beisitzer Margarete Biegerl, Reinhard Bauer, Siegfried Bayer, Brigitte Hofmann und Willi Engelmann an.

Der Kapellenbauverein Fuhrmannereuth wirkt unermüdlich im Stillen. Bild: rgb
von Regina BauerProfil

Pater Joy bezeichnete Gotteshäuser als Begegnungsstätten von Gott und Mensch, dort kommen sich beide besonders nahe. Ein Gott zum Anfassen, ein lebendiger Ort soll es sein. In seinem Rückblick gedachte der Vorsitzende der verstorbenen Mitglieder und Gönner. Zu diesen Gönnern gehörte auch der plötzlich verstorbene Helmut Bayer, der eine nicht zu schließende Lücke hinterlässt. Ohne sein Mitwirken bei der Volksmusikgruppe Brand, die viele Gottesdienste und Veranstaltungen musikalisch umrahmt hat, ist deren Einsatz leider nicht mehr möglich.

53 Mitglieder zählt der Verein derzeit. Bruckers Wunsch wäre es, dass wenigstens jeweils ein Mitglied pro Anwesen im Ort dem Verein angehört. Das Highlight im vergangenen Jahr war die Feier des 25-jährigen Bestehens der Kapelle. Der Bittgang zusammen mit der Pfarrei Nagel, Rosenkranzgebete, Maiandachten und sogar eine Taufe wurden in der Kapelle abgehalten. Fester Bestandteil sind auch Gottesdienste, die die evangelische Kirchengemeinde dort feiert.

Sein Dank galt allen, die irgend einen Dienst in der Kapelle selbst oder im Umfeld des Gotteshauses verrichten. Für das letzte Jahr war eine Radtour geplant, die leider nicht stattfinden konnte. Für dieses Jahr ist diese Tour fest terminiert. Verschiedene Anschaffungen wie ein Messgewand, Ministrantengewänder und mehrere liturgische Gegenstände waren nötig. Das wirkte sich entsprechend auf den Kassenstand aus. Die Anschaffung der neuen Orgel verschlang eine ordentliche Summe, war aber aufgrund von mehreren Zuschüssen gut zu schultern.

Umso mehr freute man sich über eine Spende der Vollks- und Raiffeisenbank von 500 Euro. Insgesamt verfügt der Verein nach wie vor über ein ordentliches finanzielles Polster. Ideen und Mitwirken erwartet Alfons Brucker vom neu gewählten Pfarrgemeinderat. Neuerungen- sowie Verbesserungsvorschläge werden dankbar angenommen.

Einen besonderen Dank sprach zweiter Vorsitzender Max Prechtl der Familie Brucker aus. Sie sei der Motor des "Unternehmens Kapelle".

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