19. Weihnachtsmarkt zog viele Besucher an
Mehr Platz für das Christkind

1. Bürgermeister Hans Frankl (am Mikrofon) begrüßte die Gäste am 19. Brucker Weihnachtsmarkt. Dieser wurde zum 2. Mal auf dem Brucker Marktplatz abgehalten.
Kultur
Bruck in der Oberpfalz
07.12.2016
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Der Weihnachtsmarkt in Bruck ging insgesamt zum 19. Mal über die Bühne. Zum zweiten Mal auf dem Marktplatz. Die Jahre zuvor war das auf dem Kirchplatz der Fall. Mittlerweile gibt es mehr Platz und mehr Buden.

Die Entscheidung erwies sich als richtig und notwendig. Die Mitarbeiter des Bauhofes hatten die Tage vorher alle Hände voll zu tun, den Marktplatz mit Tannengrün und Lichterketten weihnachtlich zu dekorieren. Aus Sicherheitsgründen wurden an Stolperstellen Hackschnitzel ausgebreitet. Notwendige Absperrungen sorgten ebenfalls für Sicherheit der Besucher. Der Bürgermeister eröffnete mit dem Nikolaus, dem Christkind und vier Engeln den zur Tradition gewordenen Weihnachtsmarkt. Die Buben und Mädchen des BRK-Kindergartens Theresia brachten sich mit zwei Liedern und einem Gedicht ebenfalls mit ein. Die Brucker Blaskapelle stimmte mit "Alle Jahre wieder", "A so a Schlittenfahrt" und "Fröhliche Weihnacht" adventliche Weisen an.

"Haltet Frieden"

Manfred Kramer dirigierte die Musikanten. Die siebenjährige Luisa Bräu eröffnete souverän mit ihrem Prolog als Christkind den Weihnachtsmarkt. Der Nikolaus, Jürgen Buchta vom Trachtenverein Enzian Bruck, erteilte an alle die Weisung: "Haltet Frieden und bleibt's brav." Die vier Engerln und das Christkind verteilten an alle Kinder kleine Geschenke. Diese werden jährlich von der Frauen-Union Bruck gestellt. Neben den Angestellten des Seniorenheimes ermöglichten ehrenamtliche Mitarbeiter den Senioren einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Am Feuerkorb, bei Feuertonnen und Heizpilzen konnten sich die Besucher wärmen. Mit den kulinarischen Köstlichkeiten der 15 Vereine und Institutionen wurden allerlei Gaumenfreuden geboten.

Perchten zum Streicheln

Außerdem trat die Perchtengruppe des Brucker Trachtenvereins auf. Nach den Tänzen zeigten sich die gefährlich aussehenden Perchten von ihrer netten Seite. Sie knieten sich hin und ermöglichten es den Kindern Masken, Fell und Schellen anzufassen. In der Brucker Pfarrkirche gab es noch ein Adventssingen der KAB Bruck.
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