26.02.2018 - 20:00 Uhr

Kultur- und Festspielverein Bruck Gute Vorstellung: Vorstand bleibt

Ausverkaufte Stücke, neue Mitgliedschaften, Lob von allen Seiten. Beim Kultur- und Festspielverein (KuF) Bruck läuft es super. Das spiegelt sich in den Neuwahlen wider: Die Vereinsführung bleibt diesselbe.

Der neu gewählte Vorstand mit den gleichberechtigten Vorsitzenden Inge Gleixner (Vierte von rechts) und Robert Feuerer (Dritter von rechts). Bilder: mos (2)
von Monika SchächererProfil

Die Mitglieder des KuF waren zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Vorsitzender Robert Feuerer blickte dabei nicht nur auf das Vereinsjahr, sondern auch auf den Marktspielsommer 2017 zurück. Er gab bekannt, dass der Verein seit Anfang 2017 Mitglied im Verband Bayerischer Amateurtheater, und damit automatisch Mitglied beim Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) ist. Hierbei handelt es sich um einen öffentlich anerkannten und geförderten Dachverband für das organisierte deutsche Amateurtheater. Diese Mitgliedschaften hätten den Vorteil, dass der KuF in einem weiteren Umkreis bekannt wird und die Mitglieder Zugang zu verschiedenen Kursen und Fortbildungen haben.

Besuchermagnet Valentin

Feuerer sprach über den Marktspielsommer und betonte, dass man mit dem Ablauf und dem Besuch beider Stücke sehr zufrieden gewesen sei. Bei der Premiere im Sommer leistete das Dach hinter der Mehrzweckhalle wieder sehr gute Dienste. Feuerer bedankte sich in diesem Zusammenhang bei der Gemeinde Bruck für die Unterstützung. Als Schirmherrn konnte man Bernhard Brunner gewinnen. Mit ihm habe man einen wirklichen Glücksgriff gemacht. Auch das Herbststück, das wieder im Heimat- und Bauernmuseum gespielt wurde, sei ein voller Erfolg gewesen. "Ein Abend mit Karl Valentin" erwies sich als Besuchermagnet, was die vier ausverkaufen Vorstellungen und die Generalprobe, zu der viele Zuschauer kamen, eindrucksvoll zeigten.

Dritte Bürgermeisterin Inge Gleixner betonte, dass der Verein mittlerweile bis weit über die Grenzen des Marktes hinaus bekannt ist. Sie wies darauf hin, dass auch der Markt ein Stück weit am Erfolg beteiligt sei. Gleixner dankte dem Heimat- und Bauernmuseum für die Zusammenarbeit mit dem KuF. Das Ambiente des Museums habe viel zum Gelingen des Herbststückes beigetragen. Sie beendete ihr Grußwort mit einem Zitat von Karl Valentin: "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit."

Lob für Darsteller

Regisseurin Karin Michl übernahm den künstlerischen Rückblick. Sie betonte, das man sich bereits im Herbst 2016 entschieden habe, im Sommer 2017 "Jedermann" zu spielen. Bereits ein paar Wochen später seien die Rollen vergeben worden. Kurz nach der Bekanntgabe in der Presse habe man erfahren, das Nittenau auch eine Jedermann-Aufführung geplant habe. Die Vorbereitungen waren aber schon so weit fortgeschritten, dass man nicht wieder zurückrudern hätte können. Man habe dann den Schritt gewagt und aus dem "Jedermann" eine "Jederfrau" gemacht und sei damit sehr gut gefahren. Lobende Worte fand sie für alle Mitwirkenden, vor allem für die Darsteller der Jederfrau (Christine Griesbeck), der Buhlschaft (Rebekka von der Osten), vom Tod (Bea von der Osten) und vom Teufel (Daniel Gleixner). Bereits im August wurde mit den Proben zum Valentin begonnen. Hier sprach sie vor allem Christa Steiner und Agnes Feuerer großes Lob aus, denn das Projekt sei sehr schwierig umzusetzen gewesen. "Die Leute zum Lachen zu bringen ist schwieriger, als sie zum Weinen zu bringen", sagte Karin Michl. Die anschließende Neuwahl ging schnell über die Bühne und brachte keine Änderungen. Robert Feuerer informierte, dass in diesem Jahr ein Teil der Sitzplätze erhöht werden können und Anfang Mai mit dem Bühnenaufbau begonnen werde.

Vorstandswahl

Die beiden Gleichberechtigten ersten Vorsitzenden: Inge Gleixner und Robert Feuerer

Stellvertreterin und Bindeglied zu den Schauspielern: Christine Griesbeck

Kassier: Margaret Giptner

Schriftführer Stefanie Marschalt

Kassenprüfer: Marion Hälsig, Karl Berger

Beisitzer: Alois Giptner, Dieter Marschalt, Peter Beck und Stefan Schwarzmayr

Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit: Agnes Feuerer. (mos)

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