02.07.2017 - 20:00 Uhr
Oberpfalz

150 Jahre Kolpingfamilie Würdige Geburtstagsfeier

Beim ältesten Brucker Verein, der Kolpingfamilie, stieg zunehmend die Nervosität. Doch die 150-Jahr-Feier am Samstag übertraf dann alle Erwartungen.

Mit drei Fahnen führten Benedikt, Stephan junior und Stephan Seidl senior (von rechts) den Jubiläumsverein an.
von Monika SchächererProfil

(mos) Bereits seit zwei Jahren liefen die Planungen für das 150. Vereinsjubiläum. Am Samstag schließlich begannen die Feierlichkeiten mit dem Eintreffen der Vereine am Freizeitzentrum. Dort formierte sich der Kirchenzug zur Pfarrkircher. Den Festgottesdienst zelebrierte Kolping-Diözesanpräses Pfarrer Stefan Wissel zusammen mit Ortspfarrer Andreas Weiß, dessen Vorgänger Pfarrer Helmut Brunner und dem ehemaligen Kaplan Karl Bräutigam. Die Kolpingmitglieder brachten sich in den Gottesdienst mit ein.

In der Predigt zollte der Diözesanpräses den Bruckern höchsten Respekt für die 150-jährige Vereinsarbeit. Die rührige Kolpingfamilie biete durch kirchliche, soziale und familiäre Veranstaltungen ein interessantes Angebot für jedes Mitglied, egal welchen Standes und welchen Alters. Bei Kolping werde Glaube, Politik und Familie auf einen Nenner gebracht.

Vor dem Segen überreichte Diözesanpräses Stefan Wissel mit dem Vorsitzenden des Diözesanverbandes, Josef Sander, stellvertretend an Evi Glöckl und Sepp Birner eine Ehren-diplom-Urkunde, in der das Kolpingwerk Deutschland dem Jubelverein zur erfolgreichen Vereinsarbeit gratuliert. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der Chor "B'choired", unter der Leitung von Thomas Rieder, mit Verena Kraus an den Keyboards. Der Festzug, mit dem Jubelverein an der Spitze und in Begleitung der Brucker Blaskapelle, führte ins Freizeitzentrum.

Dort feierten 370 Gäste mit den Bruckern. Zwischen den Grußworten von Staatsministerin Emilia Müller, Landrat Thomas Ebeling, MdL Joachim Hanisch, Bürgermeister Hans Frankl, dem Vorsitzenden des Kolpingbezirks "Industriegau" Albert Fischer, und dem Diözesanvorsitzenden Josef Sander bereicherten Kolpingmitglieder das Programm. Der Familienkreis brachte zum Jubiläum ein musikalisches Geburtstagsständchen. Die Kinder sangen davon, dass sie gemeinsam, wenn man ihre Jahre zusammenrechne, auf ein Alter von gerade mal 80 kämen. Würde man aber das Alter des Diözesanpräses, des Brucker Pfarrers sowie des Vorsitzenden zusammenzählen, so komme man auf 150, so alt wie der Verein ist.

Beim Refrain "Zum Geburtstag viel Glück" stimmten nach Aufforderung der Kinder alle Gäste gerne mit ein. Die Kolping-Mädchentanzgruppe trat unter dem Motto "Kolping international" zu verschiedenen Liedern in den Vereinsfarben orange/schwarz auf. Mit einer Bildpräsentation zeigten Evi Glöckl und Josef Birner die Arbeit der Kolpingfamilie. Eine Einlage der Theatergruppe durfte natürlich nicht fehlen, da das Theaterspielen bei Kolping schon seit der Vereinsgründung 1867 Tradition hat. Ingrid Meier und Stephan Seidl brachten hier ihre Talente auf die Bühne. Pfarrer und Präses Andreas Weiß dankte der Kolpingsfamilie mit der Bitte: "Weiter so!".

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