05.09.2017 - 10:14 Uhr
Oberpfalz

Branchen-Fernsprechbuch für Heimat- und Bauernmuseum Dachboden-Fund

Bruck. (mos) Eine Frau aus Bruck entdeckte beim Stöbern auf dem Dachboden ein altes Branchen-Fernsprechbuch. Da es ihr für die Papiertonne zu schade war, beerbte sie damit den Heimat- und Bauernmuseumsverein Mappach. Dort ist es auch zu den üblichen Öffnungszeiten des Heimat- und Bauernmuseums zu besichtigen.

Dieses Branchenfernsprechbuch erhielt das Heimat- und Bauernmuseum Mappach. Bild: mos
von Monika SchächererProfil

Im Firmenverzeichnis von 1950 befinden sich zehn Eintragungen, die Bruck betreffen. Im amtlichen Fernsprechbuch von 1943/44 gab es 26 Eintragungen in Bruck. Es handelte sich ausschließlich um gewerbliche Unternehmen. Private Telefonanschlüsse waren hier nicht zu finden. Wenn ein Privatmann ein Telefonat führen wollte, musste dieser entweder zu einem Gewerbetreibenden gehen oder bei der Post ein Gespräch führen. Zur damaligen Zeit gab es nur die sogenannte Handvermittlung. Bruck zählt zu den ältesten Postorten in der Oberpfalz. Im 16. Jahrhundert wurde dies bereits urkundlich erwähnt. Im Jahre 1876 wurde in der Postexpedition, die Josef Meisl führte, eine Telegrafenstation eingebaut. Am 1. Oktober 1949 wurde die Telefon-Vermittlungsstelle in Bruck eingerichtet. Die Telefongespräche wurden von Bodenwöhr aus vermittelt.

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