Claudia Wiest Spitzenkandidatin der ÖDP - Plädoyer für ausreichendes Erziehungsgeld
Vom Kreistag in den Bundestag

Lokales
Burglengenfeld
21.04.2013
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Claudia Wiest (46) ist verheiratet, Mutter von vier Kindern, Grundschullehrerin in Donaustauf und seit zwei Perioden Mitglied im Kreistag von Regensburg. Jetzt kandidiert die gebürtige Rosenheimerin als bayerische Spitzenkandidatin der ÖDP für den Bundestag und rechnet sich durchaus Chancen für das Direktmandat im Wahlkreis Regensburg aus. "Ich kann authentisch bleiben und muss mich nicht verstellen", sagte die Kommunalpolitikerin bei der ÖDP-Kreisversammlung in der Gaststätte "Burgblick".

In der "Quote" sieht Claudia Wiest nur "eine neue Form der Reglementierung". Ihr Ansatz ist ein anderer: "Die Politik muss die Familien besser stellen und deren Erziehungsleistung stärker honorieren". Ein ausreichendes Erziehungs- und Betreuungsgeld ermögliche den Eltern eine "echte Wahlfreiheit", mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt erleichtere ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Pro Familie, Tier- und Naturschutz, Energieeffizienz und umweltschonende Mobilität" - mit diesem Bekenntnis will die Kandidatin bei den Wählern punkten.

Kreisvorsitzender Alfred Damm kündigte im Wahlkampf sieben Veranstaltungen an, verteilt über den ganzen Landkreis. Daneben will er am 28. Juli in Schwandorf-Büchelkühn ein Sommerfest organisieren und am 7. August gemeinsam mit dem ÖDP-Bundesvorsitzenden Sebastian Frankenberger durch den Landkreis radeln.
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