Triathleten bei ITU-Weltmeisterschaften im Crosstriathlon vorne dabei
Schlammschlacht auf der Montainbikestrecke

Michael Schaller und Thomas Kerner holten Bronze und Gold bei der WM. Bild: prf
Lokales
Burglengenfeld
25.08.2014
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Die Triathleten vom TV Burglengenfeld/Brothers-Bike-Team präsentierten zeigten sich beim Top-Ereignis des Jahres in exzellenter Form. Thomas Kerner verteidigte seinen Weltmeistertitel, Michael Schaller gewann Bronze bei den Junioren, Mike Weber wurde Zwölfter in der M 35 und Trainer Franz Pretzl lief auf Rang 6 in der M 55 ein.

Thomas Kerner stürzte nach einem Blitzstart beim Landstart als einer ersten in den 21 Grad kalten Olberndorfer See. Er schwamm mit 23.20 min eine neue Bestzeit. Danach ging es auf die Montainbikestrecke. Mit seinem fahrtechnischen Können und mächtig Druck auf den Pedalen stürmte er von Rang 40 beim Wechsel auf Rang 4 im Gesamtfeld aller Amateure vor. 20 Sekunden Rückstand hatte er beim Wechsel auf Rang 1 und so es war noch ein hartes Stück Arbeit bis zur Titelverteidigung. Am Ende stürmte er als neuer Weltmeister der Altersklasse 20 ins Ziel.

Junior Michael Schaller überraschte alle. Nach seinem etwas langsamen 30.55-min-Auftritt beim Schwimmen nahm er die Mountainbikestrecke in Angriff. Auf dem von Dreck und Schlamm trotzenden Kurs sammelte fleißig einen nach dem anderen Gegner ein. Leider war sein aktueller Stand in der Juniorenwertung beim Wechsel nicht möglich. Völlig ausgepumpt schwang er sich schließlich vor dem Ziel noch über die Strohballen und lief freudestrahlend als Dritter der M 18 ins Ziel.

Etwas Pech hatte Mike Weber, bei der Streckenbesichtigung am Vortag verletzte er sich. Wegen dem verletzten Finger ging er beim Schwimmstart dem Getümmel aus dem Wege und kam gut in Fahrt. So wechselte er nach 25. 42 min bereits aufs Mountainbike. Ebenso stark auf der Laufstrecke stürmte er auf Rang 12 in der stark besetzten Altersklasse 35 vor. Mehr als zufrieden zeigte sich Trainer Franz Pretzl, vor allem mit dem Ergebnis seiner Schützlinge. Nur einmal wieder Wettkampfluft wollte er selber schnuppern. Nach seiner zweijährigen Abstinenz gelang ihm das ganz gut. Mit Rang 6 in der M 55 war er mehr als zufrieden angesichts der 30-köpfigen Konkurrenz.
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