20.04.2016 - 11:09 Uhr
BurglengenfeldSport

Fußball Dem ASV droht die Relegation

Alles deutet derzeit darauf hin, dass der ASV Burglengenfeld erneut in die Relegation muss - doch im Gegensatz zu den Vorjahren ginge es dann gegen den Abstieg. Bei der verdienten 0:2-Niederlage am Mittwochabend gegen den TSV Aubstadt bestätigte sich einmal mehr die Binsenweisheit, dass Fußball auch im Kopf entschieden wird.

von Redaktion OnetzProfil

Festzumachen ist dies vor allem an der fehlenden Sicherheit im Passspiel. Daran mangelte zunächst beiden Mannschaften. Als den Gästen allerdings durch den überragenden Martin Thomann mit ihrer ersten echten Torchance der Führungstreffer gelang (24.), gewann deren Spiel zunehmend an Präzision. Was den ASV-Spielern überhaupt nicht vorzuwerfen ist, ist mangelnde Einsatzbereitschaft. Und so kreierten auch sie immer wieder Torchancen, die allerdings samt und sonders vergeben wurden.

Zahlreiche Abspielfehler kennzeichneten den Beginn dieser Partie, wobei sich die Gäste mit rustikalem Einsteigen Respekt verschaffen wollten. Die Führung auf den Fuß hatten Gröger, der aus kurzer Entfernung an Reusch scheiterte, und Epifani, der den Abpraller nicht unter Kontrolle bringen konnte. Und zu allem Überfluss leiteten sie damit das 0:1 ein. Nach schönem Kombinationsspiel kam der Ball im Gegenzug zu Thomann, der überlegt ins lange Eck einschob. Der ASV benötigte einige Zeit, um sich vom Schock des Gegentreffers zu erholen. Der TSV hätte noch vor der Pause das 2:0 erzielen müssen. Allerdings hielt Marco Epifani seine Mannschaft gleich zweimal mit tollen Reflexen im Spiel.

Nach dem Wechsel war das Bemühen des ASV spürbar. Die Heimelf hatte Torchancen, aber den Treffer setzte der Gast. Mitten in die ASV-Drangperiode hinein sorgte Thomann für die Entscheidung. Er sah, dass Marco Epifani weit vor seinem Tor stand überwand diesen aus knapp 40 Metern. Dies war die Entscheidung.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.