Knochenmarkspender für Beate W. gesucht
Bulmare startet Typisierungsaktion

Vermischtes
Burglengenfeld
08.02.2018
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In Zusammenarbeit mit der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) organisiert das Team des Wohlfühlbads Bulmare am Sonntag, 25. Februar, von 11 bis 16 Uhr eine Typisierungsaktion. Der Grund: Beate W. leidet an Leukämie, sie benötigt dringend eine Stammzellspende.

Beate ist die Tochter von Bulmare-Mitarbeiter Alois Buchmann. "Wir wollen helfen, so gut wir nur können", äußert sich Simone Baumann, kaufmännische Leiterin des Bulmare, in einer Pressemitteilung. Bei der Typisierung werde eine geringe Menge Blut abgenommen, um Gewebemerkmale definieren zu können, die zwischen Empfänger und Spender im günstigsten Fall identisch sind. Bürgermeister Thomas Gesche hat die Schirmherrschaft für die Typisierungsaktion übernommen und bittet darum, daran teilzunehmen. "Die Registrierung als Stammzellenspender tut nicht weh, es dauert nur wenige Minuten - und im besten Falle kann ein möglicher Spender Leben retten", sagt Gesche.

Beate W. kämpft bereits seit vier Jahren gegen Leukämie. Nun braucht sie dringend einen passenden Stammzellenspender. Schon vor vier Jahren ließen sich bei einer groß angelegten Typisierungsaktion schon einmal rund 1000 Menschen als Spender registrieren. Aber ein "genetischer Zwilling" war nicht dabei. Schließlich sprang Beates Halbbruder als Spender ein. Die Übereinstimmung der Stammzellen lag aber nur bei 50 Prozent. Die Hilfe wirkte daher nur dreieinhalb Jahre lang nach. Simone Baumann hat daher Kontakt aufgenommen mit Dr. Cornelia Kellermann von der Stiftung AKB, um eine weitere Typisierungsaktion zu organisieren.

Sie findet statt am Sonntag, 25. Februar, von 11 bis 16 Uhr im Bereich des Bulmare-Restaurants. "Nicht nur unsere Badegäste, sondern alle Bürger unserer Stadt und der umliegenden Gemeinden sind aufgerufen, sich typisieren zu lassen", betonen die Geschäftsführer Karl Karner und Reiner Beck. Prinzipiell kann sich jede Person registrieren lassen, die zwischen 17 und 45 Jahren alt und gesund ist. "Es ist sehr wichtig, dass sich möglichst viele Menschen registrieren, weil immer noch jeder zehnte Patient keinen passenden Stammzellspender findet", sagt Dr. Cornelia Kellermann.



Weitere Informationen:

www.akb.de
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