Schnelles Internet in Burglengenfeld
Vier Hotspots für die Stadt

Staatssekretär Albert Füracker (Mitte) schaltete in Burglengenfeld vier Hotspots frei, gemeinsam mit Stadtbaumeister Franz Haneder, Landtagsabgeordnetem Alexander Flierl, Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Thomas Gesche (von links). Bild: Hirsch
Wirtschaft
Burglengenfeld
03.07.2017
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"Ab sofort kann in der Stadt Burglengenfeld kostenlos, rund um die Uhr, ohne Begrenzung, sicher und mit Jugendschutzfilter im Internet gesurft werden." Das sagte Finanz- und Heimatstaatssekretär Albert Füracker bei der Freischaltung des neuen Bayern-W-Lan-Hotspots am Samstag auf dem Burglengenfelder Marktplatz.

Er nahm gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Gesche vier Hotspots in Betrieb, die den Marktplatz, die Stadtbibliothek sowie den Senioren- und Bürgertreff mit Jugendcafé abdecken. "Burglengenfeld war schneller als die meisten anderen Gemeinden", versicherte der Staatssekretär.

Die Stadt bot seit November 2015, als sich das Bayern-W-Lan noch in der europaweiten Ausschreibung befand, bereits über einen anderen Provider ein freies WLAN auf dem Marktplatz an. "Der Wechsel zum Bayern-W-Lan zeigt die Attraktivität unseres Angebots", freute sich nun Füracker. Bayern werde das erste Bundesland mit einem eigenen W-Lan-Netz, so der CSU-Politiker. Bis 2020 wolle der Freistaat das kostenfreie Bayern-W-Lan mit 20 000 Hotspots aufrüsten. Weitere 20 000 sollen an den bayerischen Schulen entstehen. Ausgestattet werden insbesondere Kommunen, Hochschulen, Schulen, Behörden und Tourismusziele. Seit Start der Initiative Anfang 2015 wurden rund 7400 Zugangspunkte ins Bayern-W-Lan realisiert. An knapp 1200 kommunalen Standorten befindet sich das Bayern-W-Lan bereits in der Umsetzung.

Das Bayern-W-Lan bietet einen offenen und kostenfreien Zugang ins Internet. Es sind keine Passwörter und Anmeldedaten erforderlich, auch keine Registrierung, der Jugendschutz ist durch Filter garantiert. "Mit einem dichten Netz von kostenlosen Hotspots über ganz Bayern schaffen wir die digitale Chancengleichheit auch für den ländlichen Raum", so Füracker. Das W-Lan-Zentrum Straubing unterstütze die Kommunen und koordiniere den Ausbau. Burglengenfeld hat aktuell 13 496 Einwohner. "Mit der Zahl der Bürger muss auch die Infrastruktur wachsen", betonte Gesche. Dank des Freistaates könne die Stadt nun dieses Angebot machen.
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