23.07.2017 - 22:28 Uhr
Sport

Schwarzenfeld unterliegt 0:3 in Cham Kampf alleine reicht nicht

Die Kräfteverhältnisse zwischen dem Titelaspiranten ASV Cham und Aufsteiger 1. FC Schwarzenfeld waren bereits im Vorfeld klar abgesteckt worden. Die Vorhersagen erfüllen sich dann auch auf dem Spielfeld. Auch wenn die Stier-Truppe eine Halbzeit lang dagegenhält.

Jaroslav Fillinger (rechts, im Spiel gegen Tegernheim) und der 1. FC Schwarzenfeld wehrten sich beim ASV Cham nach Kräften. Am Ende verdeutlicht das 3:0 für den Aufstiegsaspiranten aber die Chancenlosigkeit des Aufsteigers. Bild: A. Schwarzmeier
von Autor AHOProfil

Die Leistung des 1. FC Schwarzenfeld in Cham konnte sich sehen lassen. Trotz großer Personalsorgen hinterließ der Neuling beim 0:3 gegen den Titelanwärter einen guten Eindruck. Fast eine Stunde lang hielt der Gast dem Druck der Heimelf stand, dann fielen innerhalb von knapp 20 Minuten die drei Treffer zum standesgemäßen Erfolg der Chamer.

Bereits im Vorfeld hatte der Schwarzenfelder Trainer Wolfgang Stier auf die ungleichen Voraussetzungen in diesem Spiel hingewiesen. Er musste aus unterschiedlichen Gründen auf mehrere Stammspieler verzichten und sah sein Team klar in der Außenseiterrolle. Die Mannschaft, die am Samstag dem ASV auf dem Rasen gegenüberstand, war in spielerischer Hinsicht unterlegen.

Dafür kämpften die Spieler eindrucksvoll und lieferten in der Defensive eine erstklassige Vorstellung ab. Von Beginn an hatten die Gastgeber die Vorteile auf ihrer Seite, doch die Angreifer taten sich schwer, sich gegen die kompakte Abwehr des 1. FC durchzusetzen. Schwarzenfeld machte die Räume eng, störte früh und zwang den Gegner so zu weiten Pässen. Daraus resultierten nur wenig klare Torchancen für den ASV Cham. Andererseits brachten die Entlastungsangriffe des 1. GFC Schwarzenfeld ebenfalls keine Gefahr für das Gehäuse von Torwart Vogl. Das torlose Zwischenresultat zur Pause verbuchten die Gäste als Teilerfolg für sich.

Nach der Pause nahm der Druck des Favoriten immer mehr zu. Schwarzenfeld sah sich noch weiter in die Defensive gedrängt. Einen Glücksgriff vollzog der heimische Trainer mit der Einwechslung von Tobias Kordick. Dieser sorgte für Belebung im Angriff. Nur drei Minuten war er auf dem Feld, das stand es 1:0 für den ASV durch Franz Wendl. Jetzt drängten die Einheimischen auf die Entscheidung. In der 72. Minute sorgte Kordick selbst für das 2:0. Schließlich stellte Daniel Engl in der den 3:0-Endstand (79.) in einer fairen und einseitigen Begegnung her.ASV Cham: Vogl, Baumann, Berger (80. Vesenjak), Kowalski, Wich, Drexler (76. Lamecker), Hvezda, Engl, Plänitz, Bierlmeier (57. Kordick), Wendl

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