13 Meter tief - und nur ein paar Kratzer
Bayernreport

München.(dpa) Ein zweijähriges Mädchen ist in München von einem Balkon im vierten Stockwerk gefallen und hat lediglich Prellungen und Schürfwunden erlitten. Die Kleine habe "ein ganzes Heer von Schutzengeln" gehabt, sagte Feuerwehr-Sprecher Roman Leitow am Mittwoch.

Entgegen ersten Angaben stürzte das Kind nicht aus einem geöffneten Fenster, sondern von einem Balkon. Wie die genaueren Nachforschungen der Polizei ergaben, war das Mädchen am Dienstag - vom Vater unbemerkt - auf ein Sofa auf dem Balkon geklettert, um eine vorbeifahrende S-Bahn zu beobachten. Dabei beugte sich die Zweijährige so weit nach draußen, dass sie das Gleichgewicht verlor und 13 Meter tief fiel.

Ein an der gesamten Hausfassade angebrachtes Vogelschutznetz bremste ihren Sturz. Dann fiel sie auf ein Rasenstück, das den Aufprall stark abfederte. Als der Notarzt kam, saß das Kind im Hauseingang auf dem Schoß einer Nachbarin. Vorsichtshalber wurde es in eine Kinderklinik gebracht und zur Beobachtung über Nacht dortbehalten.

84-Jähriger übersieht Motorrad

Ainring/Freilassing.(dpa) Eine 20-Jährige, die als Beifahrerin auf einem Motorrad saß, ist am Dienstagabend bei einem Unfall im oberbayerischen Ainring (Landkreis Berchtesgadener Land) ums Leben gekommen. Ein 84-Jähriger hatte das Motorrad übersehen, als er mit seinem Auto von einem Parkplatz auf die Straße fuhr, wie die Polizei in Freilassing mitteilte. Der Motorradfahrer und seine Begleiterin wurden durch die Wucht des Zusammenpralls auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Dort überrollte ein anderes Auto die junge Frau. Sie starb wenig später im Krankenhaus. Der Motorradfahrer überlebte den Unfall schwer verletzt.

Polizei stoppt Tankbetrüger

Vohenstrauß.(nt/az) Mit Tempo 160 haben Schleierfahnder der Polizei einen Tankbetrüger verfolgt und gestellt. Die Beamten hatten zufällig beobachtet, wie der Mann am Mittwoch nach dem Tanken in Vohenstrauß (Landkreis Neustadt/WN) weitergefahren war, ohne die Rechnung in Höhe von 117 Euro zu bezahlen. Kurzerhand nahmen die Fahnder mit ihrem Zivilfahrzeug die Verfolgung auf, wie die Polizei berichtete.

Dabei setzten sie dem Flüchtigen mit Tempo 160 km/h hinterher und konnten ihn auf der Autobahn 6 kurz vor der tschechischen Grenze stellen. Zwei der Mitfahrer seien wegen Betrugs- und Diebstahlsdelikten vorbestraft, hieß es.
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