19 000 Multi-Jobber

19 000 Multi-Jobber "Aus purer Lust an einer 55- oder 60-Stunden-Woche macht das keiner", betont Jürgen Göppner . In Nürnberg seien viele Berufstätige auf der Suche nach einem Zweit- oder Dritt-Job, sagt der Verdi-Geschäftsführer. 19 000 Berufstätige brauchten 2012 einen Minijob als zusätzliche Einnahmequelle. Blicke man zehn Jahre zurück, sei die Zahl der Menschen mit Mehrfachbeschäftigung um 107 Prozent gestiegen. Die Zahl der "Multi-Jobber" steige weiter. "Das sind Menschen, die mit dem Geld,
"Aus purer Lust an einer 55- oder 60-Stunden-Woche macht das keiner", betont Jürgen Göppner . In Nürnberg seien viele Berufstätige auf der Suche nach einem Zweit- oder Dritt-Job, sagt der Verdi-Geschäftsführer. 19 000 Berufstätige brauchten 2012 einen Minijob als zusätzliche Einnahmequelle. Blicke man zehn Jahre zurück, sei die Zahl der Menschen mit Mehrfachbeschäftigung um 107 Prozent gestiegen. Die Zahl der "Multi-Jobber" steige weiter. "Das sind Menschen, die mit dem Geld, das sie in ihrem Haupt-Job verdienen, nicht auskommen", erklärt Göppner. Gerade die steigenden Kosten für Wohnen und Heizen führten dazu, dass sich die Preisspirale unaufhaltsam drehe. (gük)

Auf Dürers Spuren

"Aufregend", "spannend" und "nicht ganz einfach", so lauten die Urteile der Studenten, die kürzlich als Testpersonen in der City unterwegs waren. Die jungen Leute nahmen Nürnbergs erste GPS-Schnitzeljagd durch die Altstadt unter die Lupe. Das Geländespiel mit Satelliten-Navigationsgerät führt über mehrere Stationen einer fiktiven Geschichte um Albrecht Dürer . Als Aufgabe gilt es, wie bei einem Krimi verschlüsselte Hinweise rund um den Künstler zu enträtseln und sein letztes Werk aufzuspüren. Auch Wortspiele und Rechenaufgaben waren zu bewältigen. Leute mit einem guten Riecher "finden dann tatsächlich einen Schatz", versichert Event-Organisator Daniel Sekula . (gük)

Beliebter "Tatort"

Gegenüber der Presse gab er es jetzt zu: Polizeipräsident Johann Rast sieht sich zur Entspannung gerne Fernsehkrimis an. Auch wenn diese wenig mit der tatsächlichen Polizeiarbeit zu tun hätten, liebt er Sendungen wie den "Tatort". "Der Unterhaltungswert ist gut", betont Nürnbergs oberster Ordnungshüter. So sei es schon amüsant, dass in Rosenheim wöchentlich ein Mord passiere, sagt er im Blick auf "Die Rosenheim-Cops". Er weiß, dass sich viele einen "Tatort"-Dreh in Franken wünschen. Rast kämen hier seine guten Erfahrungen mit Filmteams zugute. Als er noch im Münchner Polizeipräsidium arbeitete, drehte der BR in seinem Büro Szenen für die Serie "Löwengrube". (gük)
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