20. Juni als Tag der Vertreibung

Der 20. Juni soll ein bundesweiter Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung werden. Das Bundeskabinett stimmte am Mittwoch einem entsprechenden Beschluss zu. Am alljährlichen Weltflüchtlingstag soll ab 2015 auch besonders der deutschen Vertriebenen gedacht werden.

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte, der Gedenktag sei ein wichtiges Signal an die Heimatvertriebenen, dass ihre Versöhnungsarbeit ernst genommen wird. Sozialministerin Emilia Müller (CSU) erklärte: "Wir sind es den Opfern schuldig, ihres Schicksals auf nationaler Ebene zu gedenken und die Erinnerung an diese Ereignisse für die künftigen Generationen lebendig zu halten."
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