14.01.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

47-Jähriger gesteht vor Gericht die Tötung einer Bekannten Nach über 18 Jahren von der Gerechtigkeit eingeholt

von Agentur DPAProfil

Mehr als 18 Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer Frau aus Niederbayern hat ein 47-jähriger Mann am Dienstag vor Gericht die Tat gestanden. Der wegen Mordes angeklagte Monteur gab vor der Strafkammer des Landgerichtes Passau zu, im Sommer 1985 nachts in das Schlafzimmer der Frau eingestiegen zu sein und die 31-Jährige erwürgt zu haben.

Der Angeklagte schilderte das Geschehen als eine Art Unfall. Er habe die Frau nicht töten wollen, sagte er. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, aus sexuellen Motiven über seine Bekannte hergefallen zu sein. Er soll nach einem Gaststättenbesuch mit einer an einer Baustelle gestohlenen Leiter bei dem Opfer eingebrochen sein. Dann habe er sich zu der schlafenden Frau ins Bett gelegt, sagte der Staatsanwalt.

Als sich die 31-Jährige heftig wehrte, soll der Angeklagte sie erwürgt haben. Das Urteil sollte noch am Dienstag verkündet werden. Der Beschuldigte war durch eine DNA-Analyse überführt worden. Die Ermittler hatten am Opfer kurz nach der Tat vor über 18 Jahren DNA-Material vom Täter sichergestellt. Jetzt konnte es durch die erst vor einigen Jahren neu eingeführte DNA-Analyse-Methode zugeordnet werden.

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