09.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

64-Jähriger aus Weiden berichtet über Tod seiner Frau - War es Selbstmord? Kurz notiert

von Redaktion OnetzProfil

Gutachten contra Angeklagten

Weiden. (ca) "Wenn das Gutachten stimmt, dann lügen Sie." Dieses Fazit zog Landgerichtspräsident Walter Leupold nach dem dritten Verhandlungstag gegen den 64-jährigen Kurt N. aus Weiden, früher Bauunternehmer in Bodenwöhr. Der Angeklagte schilderte am Freitag die Tatnacht: Aufgrund dramatischer Schmerzen habe seine Frau den Entschluss gefasst, sich selbst zu töten. Den ersten Schuss setzte sie selbst, den zweiten und dritten dann er, um sie zu erlösen.

Paukenschlag am Nachmittag: Das kann nicht sein, widerlegte Axel Manthei, Waffensachverständiger des LKA. Beim Opfer fehlen entsprechende Schmauchspuren. Überraschenderweise auch beim Täter: Manthei tippt auf Handschuhe, doch solche hat der Angeklagte aber nie erwähnt.

Aulinger leitet Ausgleichsfonds

Weiden. (wd) Albert Aulinger (56) führt seit der Eröffnung im Jahr 1993 das 4-Sterne-Hotel Admira in Weiden. Nun verlässt der Marktredwitzer Industrie- und Hotelkaufmann die Oberpfalz. Aulinger tritt zum ab 1. Oktober seinen Dienst beim Wittelsbacher Ausgleichsfonds (WAF) in Hohenschwangau an, leitet dort die Verwaltung der Liegenschaften und Betriebe. Damit ist er auch für rund 280 Mitarbeiter verantwortlich. Als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Admira Hotelbetriebsgesellschaft führte er in Weiden bisher 40 Mitarbeiter. Hier übernimmt nun Dr. Jeannine Gräfin von Thun und Hohenstein Veit die Geschäftsführung.

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