02.05.2013 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Abtrünnige sollen in Regensburg wieder aufgenommen werden Friedenssignale bei der CSU

JU-Vorsitzender Michael Lehner mit CSU-Fraktionschef Christian Schlegl und Landtagsabgeordnetem Franz Rieger (von links). Bild: Brun
von Autor WBRProfil

Die Harmonisierungskampagne in der Regensburger CSU geht nach der Friedensoffensive der Jungen Union weiter. Als JU-Kreischef Michael Lehner, CSU-Fraktionsvorsitzender Christian Schlegl und Landtagsabgeordneter Franz Rieger am Montagabend mit den Ergebnissen der Fraktionssitzung vom Vorabend vor Journalisten traten, wirkten sie, als ob sie vom eigenen Schwung doch etwas überrascht seien.

Neu ist, dass der am Freitag wieder zum Kreisvorsitzenden gewählte Franz Rieger jetzt auch einstimmig in den CSU-Fraktionsvorstand kooptiert worden ist und somit an dessen Sitzungen teilnehmen kann. Den sogenannten Fraktionsabtrünnigen Hans Renter, Martina Dräxlmaier und Armin Gugau wird von der Fraktionsgeschäftsführung demnächst schriftlich ein Rückkehrangebot unterbreitet. Armin Gugau soll schon signalisiert haben, in den Schoß der Fraktion zurückzukehren. Für seine beiden Kollegen soll das gelten, was JU-Chef Michael Lehner, dem der "Friedensplan" maßgeblich zugerechnet wird, am Montagabend wiederholt beschwor: "Der Beschluss, wieder gemeinsam Politik zu gestalten, steht. Das Persönliche folgt - hoffentlich!"

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