Acht Verletzte nach Unfall bei Selb
Bayernreport

Selb.(nt/az) Bei einem Verkehrsunfall bei Selb (Kreis Wunsiedel) sind am Dienstag acht Menschen verletzt worden. Sie wurden mit zwei Hubschraubern und mehreren Rettungswagen aus Bayern und Tschechien in verschiedene Kliniken gebracht. Verursacht wurde der Unfall nach Polizeiangaben von einem 28-jährigen Autofahrer, der gegen 6.45 Uhr zwischen dem Grenzübergang und Selb vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit in die Leitplanken geschleudert und in einen VW-Bus mit sieben Insassen gekracht war. Die sieben Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 48 Jahren waren auf dem Weg zur Arbeit gewesen.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberfranken lief die Zusammenarbeit der deutschen und tschechischen Rettungskräfte hervorragend. Erst Anfang April war in Pilsen ein Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit beider Staaten im Rettungsdienst unterzeichnet worden. Für die Umsetzung ist in der Oberpfalz die Rettungsleitstelle Weiden zuständig, in deren Bereich 112 Kilometer entlang der Grenze fallen.

Regelmäßig ein Adrenalinkick

München.(dpa) Der ehemalige Skispringer Sven Hannawald kann auf Sport nicht verzichten - wegen des Adrenalinkicks. Deshalb powert er sich regelmäßig auf dem Fußballplatz und auf Rennstrecken aus. "Das Schöne am Fußball ist, dass dieser Sport - im Vergleich zum Skispringen, wo ich eher Einzelkämpfer war - ein Mannschaftssport ist und ich mich austoben kann", sagte der 38-Jährige bei der BMW Open Players Night am Dienstagabend. "Der Motorsport gibt mir meine Adrenalinkicks von früher, die ich nach wie vor brauche, um mich auszugleichen."

Fall Peggy: Suche beendet

Lichtenberg.(dpa) Die Polizei in Oberfranken hat ihre neuen Untersuchungen im Fall der vor zwölf Jahren verschwundenen Peggy abgeschlossen. Am Dienstag habe man die Arbeit in einem Haus in Lichtenberg (Landkreis Hof) beendet, sagte ein Polizeisprecher. Es habe keine weiteren Spuren und Hinweise gegeben. Das Haus und der Innenhof waren in der Vorwoche gründlich durchsucht worden. Das Anwesen galt für die Polizei als "möglicher Leichenablageort".
Die Ermittler fanden zwar Knochenteile in einer Sickergrube, doch es ist völlig offen, wie diese zuzuordnen sind: Sie könnten auch von einem Tier stammen oder von einem alten Friedhof. Der Bewohner des Hauses war von der Polizei befragt worden, gilt aber nicht als tatverdächtig.

Das Haus liegt nur etwa 250 Meter vom ehemaligen Wohnhaus der Schülerin entfernt. Die Neunjährige war im Mai 2001 spurlos verschwunden. Der geistig behinderte Ulvi K. war als ihr Mörder verurteilt worden. Aber die Leiche wurde nie gefunden, und immer wieder wurden Zweifel an seiner Schuld geäußert.
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