09.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

am Strand Schmutz

Schmutz am Strand Es sollte eine Oase für gestresste Bürger werden. Bei der Einweihung vor einem Jahr räkelte sich Finanzminister Markus Söder noch mit nackten Füßen im Liegestuhl. Mittlerweile wird der Strand am Wöhrder See eher von Enten und Gänsen belagert. Der Sand ist übersät mit Vogelkot. Nur Unerschrockene ziehen ihre Schuhe aus und breiten Handtücher aus. Obwohl regelmäßig Müll aufgesammelt wird, liegen Scherben, Kippen und Flaschenkapseln herum. Einige Parkbänke sind kaputt, La
von Redaktion OnetzProfil

Es sollte eine Oase für gestresste Bürger werden. Bei der Einweihung vor einem Jahr räkelte sich Finanzminister Markus Söder noch mit nackten Füßen im Liegestuhl. Mittlerweile wird der Strand am Wöhrder See eher von Enten und Gänsen belagert. Der Sand ist übersät mit Vogelkot. Nur Unerschrockene ziehen ihre Schuhe aus und breiten Handtücher aus. Obwohl regelmäßig Müll aufgesammelt wird, liegen Scherben, Kippen und Flaschenkapseln herum. Einige Parkbänke sind kaputt, Latten wurden herausgerissen. "Bisher hat sich noch keiner beschwert", meint Uwe-Andre Bauer , Leiter des Werkleitungsbüros bei Sör. Zumal er für das Kot-Problem auch keine Lösung sieht: "Du kannst nicht hinter jede Gans einen Mitarbeiter stellen." (gük)

Schwarzmarkt im Spiel

So heiß begehrt sind Fußball-Tickets selten. Es sei denn, Nürnberg tritt gegen Fürth an. Leider passen ins Stadion der Kleeblatt-Stadt nur 18 000 Zuschauer. Fans versuchen, auf dem Schwarzmarkt Karten für das 257. Frankenderby zu ergattern. Doch das wird teuer. Im Internet verlangt ein Verkäufer 85 Euro für ein Ticket. Weil sie personalisiert sind und nicht weiterverkauft werden dürfen, hat er das Feld abgedeckt, auf dem der Sitzplatz vermerkt ist. Immanuel Kästlen macht Betrügern wenig Hoffnung: "Es gibt Möglichkeiten, Anbieter zu entlarven", sagt der Pressesprecher der Spielvereinigung Greuther Fürth. Der Verein verspricht auf der Homepage, gegen den Wucher vorzugehen: "Schwarzmarkt-Karten werden sofort gesperrt", heißt es lapidar. (gük)

Miet-Henne zur Inklusion

Franken sind versteckte Farmer. Seit kurzem können sie in Nürnberg Hühner mieten, die stets frische Eier legen. "Rent-A-Huhn" heißt das Projekt, das von Noris Inklusion, der früheren Werkstatt für Behinderte, auf die Beine gestellt wurde. Drei Arbeitsplätze stehen für die Betreuung der 140 Hennen zur Verfügung, sagt Geschäftsführer Christian Schadinger . Unter den 52 Hühnerpaten sind auch Vertreter des Stadtrats. Die Patenschaft kostet 120 Euro pro Jahr. Wer die Eier samstags zwischen zehn und zwölf Uhr abholt, stattet nicht nur dem Patenhuhn einen Besuch ab, er trägt auch etwas zur Inklusion bei. Das Federvieh gilt nämlich als "Brückenbauer zwischen Menschen mit und ohne Behinderung", so Schadinger. (gük)

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