Angeklagter bestreitet Vorwurf: "Sie kam freiwillig mit"
Prozess nach Wiesn-Besuch

Wegen Vergewaltigung einer jungen Oktoberfest-Besucherin muss sich ein 40 Jahre alter Angeklagter vor dem Münchner Landgericht verantworten. Zum Prozessauftakt am Donnerstag wies er jede Schuld von sich. "Sie ist freiwillig mitgekommen", sagte der Angeklagte, "sie wollte Sex". Laut Anklage stand die damals 17-Jährige am 24. September 2005 nachts ratlos vor dem schon heruntergelassenen Rolltor der U-Bahnhaltestelle Theresienwiese, nachdem sie ihre Freundinnen nicht mehr finden konnte. Diese Situation soll der 40-Jährige ausgenützt und das Mädchen zum Mitkommen aufgefordert haben. Die 17-Jährige sei ihm aus einem Gefühl der Alternativlosigkeit heraus in einen Hinterhof gefolgt und dort trotz ihrer Gegenwehr vergewaltigt worden. Auf die Spur des Angeklagten kamen die Fahnder erst sieben Jahre später durch einen DNA-Abgleich. Der Prozess dauert an.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.