14.01.2004 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Angemerkt

von Uli Piehler Kontakt Profil

Daniels Härtetest

Der arme Daniel Küblböck! Zuerst die 30000 Kakerlaken - jetzt glitschige Aale und fette Wasserspinnen. Auch wenn er nicht singen kann - hat er das wirklich verdient?

Fast sechs Millionen Menschen sehen zu nachtschlafener Zeit, wie die Knalltüte aus Niederbayern ihren Kopf in das "Terror-Aquarium" steckt, entrüsten sich bisweilen und äußern sogar Mitleid. Dabei hält der Gepeinigte doch nur den Vertrag ein, den er vor der Show mit RTL geschlossen hat. Und wie es bei Verträgen im Showbusiness üblich ist, wird nichts, aber auch gar nichts, dem Zufall überlassen. Die "Reality-Show" im Dschungel ist nichts anderes als eine bis ins Detail geplante PR-Veranstaltung für Semi-Prominente.

Küblböck kann sich auf RTL, vor allem aber auf die Wächter des guten Geschmacks verlassen. Letztere verhelfen ihm erneut zu einem riesigen Forum, in dem echte Talente leider untergehen. Der arme Daniel Küblböck - er wird bald nicht in Kakerlaken, sondern in neuen Honoraren baden.

Kurz notiert

Tumorzentrum informiert

Regensburg. (pk) Zum neunten Mal lädt das Tumorzentrum Regensburg zu einem Onkologischen Symposium. Die Informationsveranstaltung am 19. Januar zwischen 9 und 13 Uhr ist für alle Interessierten, für Patienten, Angehörige und Ärzte offen.

Im Großen Hörsaal des Uniklinikums Regensburg bietet das Tumorzentrum allen Interessenten die Möglichkeit, sich durch fachkundige Referenten und Ausstellungen über Krebs und Vorbeugung zu informieren. Aufgaben und aktuelle Projekte des Tumorzentrums stellt dessen Leiter Professor Dr. Ferdinand Hofstädter vor. Weitere spezielle Themen sind Müdigkeit und Erschöpfung bei Krebserkrankungen, Nachsorge, die Bedeutung einer Patientenverfügung und der Umgang mit der Krankheit aus der Sicht eines Patienten.

Sturm "Gerda": Zwei Tote auf A 9

München/Nürnberg. (dpa) Das Orkantief "Gerda" hat in der Nacht zum Dienstag im Freistaat Rettungskräfte in Trab gehalten. Hunderte Bäume stürzten um und blockierten den Verkehr. Die Helfer waren vielerorts im Dauereinsatz, um Bäume von den Straßen zu räumen, größere Sachschäden gab es aber nicht. Versicherungen, so der ADAC, zahlten bei Schäden erst ab Windstärke acht.

Auf der Autobahn München-Berlin (A 9) hatten die Windböen am Montagabend tödliche Auswirkungen. Ein leerer Anhänger war nahe Hilpoltstein auf die Fahrbahn gekippt. Bei Bergungsversuchen wurden zwei 46 und 27 Jahre alte Männer von einem Lastwagen erfasst und getötet.

Auch außerhalb Bayerns wütete das Unwetter. In Frankreich wurde eine Autofahrerin von einem Baum erschlagen, in den südfranzösischen Alpen erfroren bei einem militärischen Härtetraining zwei afrikanische Offiziersschüler aus Niger und Togo.

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