30.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Aufdringliche Bettler

Aufdringliche Bettler Am Königstor halten Punker die Hand auf. Vor einem Geschäft kniet eine Schwangere auf dem Pflaster. Und an der Museumsbrücke fleht eine Frau mit krummen Beinen um eine Spende. In Nürnberg häufen sich die Beschwerden über aufdringliche Bettler. Zwischen Januar und Juli 2014 hat die Polizei mehr als 200 Anzeigen verteilt. Sie geht davon aus, dass es sich häufig um organisierte Gruppen handelt. "Das lässt sich natürlich schwer nachweisen", sagt Karl Geyer , Chef des Sachgebiet
von Redaktion OnetzProfil

Am Königstor halten Punker die Hand auf. Vor einem Geschäft kniet eine Schwangere auf dem Pflaster. Und an der Museumsbrücke fleht eine Frau mit krummen Beinen um eine Spende. In Nürnberg häufen sich die Beschwerden über aufdringliche Bettler. Zwischen Januar und Juli 2014 hat die Polizei mehr als 200 Anzeigen verteilt. Sie geht davon aus, dass es sich häufig um organisierte Gruppen handelt. "Das lässt sich natürlich schwer nachweisen", sagt Karl Geyer , Chef des Sachgebiets Verbrechensbekämpfung. Die Menschen, die im Auftrag anderer um Almosen bitten, stammen meist aus Rumänien, Bulgarien oder der Slowakei. Über die professionellen Bettler beschweren sich übrigens auch "echte" (?) Bettler. (gük)

Erotisierende Kiste

Was tun, wenn die Liebe neue Impulse braucht? Ein Paarseminar besuchen? Viele schreckt das ab. Aus Nürnberg kommt zum Glück eine Alternative für daheim. Eine kleine Kiste bringt Schwung in die Beziehungskiste. Erfunden haben sie Antje Smeets und Michaela Verdel . Die eine ist 53 Jahre alt und "selbst gewählter Single", die andere, 40 Jahre alt, lebt seit 22 Jahren in einer Partnerschaft, aus der vier Kinder hervorgingen. Das, meinen beide, sei die ideale Kombination für ihre Idee: "Wir kennen beide Extreme". Was in der "Back in Love Box" steckt? Ein Anleitungsbuch für acht Spiele, die Titel tragen wie "Sanfte Berührung" und "Blühende Zukunft" sowie Ideen für Vertrauens- und Kommunikations-Übungen. Die Box helfe, sagt Smeets, "gemeinsam neue Träume zu finden". (gük)

Gastrofizierte City

Bislang müssen die meisten Biergärten in der City spätestens um 23 Uhr den Zapfhahn zudrehen. Gerade im Sommer, wenn es spätabends noch wunderbar warm ist, kommt es bei Gästen nicht gut an, wenn Wirte um halb elf die letzten Bestellungen aufnehmen. CSU-Fraktionsvorsitzender Sebastian Brehm will deshalb bei einem Probelauf im kommenden Jahr längere Öffnungszeiten am Wochenende testen. In München habe es da von Anwohner keine Beschwerden gegeben. Der Bürgerverein Altstadt ist anderer Meinung und spricht von "Gastrofizierung" der Innenstadt, bei der die Rechte der Anwohner keine Rolle mehr spielten. (gük)

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