21.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Ausstellung historischer Erntemaschinen und Traktoren zum Jubiläum "775 Jahre Tröbes" - Auch ... Trischl-Dreschen im Dreivierteltakt

von Peter GarreissProfil

Glichzeitig mit dem Feuerwehrjubiläum feierte die Ortschaft "775 Jahre Tröbes". Dazu gab es eine Ausstellung von historischen Erntemaschinen und Traktoren. Zu sehen war unter anderem der erste Schlepper in Tröbes nach dem Zweiten Weltkrieg, ein Deutz mit 15 PS aus dem Jahr 1950 von Johann Eger.

Die Besitzer waren Margareta und Franz Balk. Er wurde im Februar 1951 zugelassen. Dazu gehörte die Anhängermaschine, eine Heumann-Spinne. Auch der dritte Traktor, ein Güldner von 1954 mit 16 PS, steht noch in Tröbes. Im April 1954 wurde das Gefährt auf Apolonia Hofmeister zugelassen. Dazu war als Anhängermaschine ein Gabelwender zu sehen.

Die Besucher bewunderten weitere Erntemaschinen und Traktoren aus früherer Zeit, die die Arbeit der Bauern erleichterten, darunter der Mähdrescher aus dem Jahr 1960 von Manfred Feneis. Außerdem führten einige Teilnehmer das Dreschen mit den Dreschflegeln vor, was besonders die Jugendlichen interessierte. Albert Reitinger zeigte, dass beim Trischl-Dreschen im Dreivierteltakt geschlagen wurde.

Weiter ging es mit der Stiftmaschine durch die Familie Hans Hofmeister. Diese schlug die Körner aus den Ähren. Mit der alten Dreschmaschine von Johann Scheuerer aus Rückersrieth führte die Familie Hofmeister das Dreschen vor. Auch die Organisation der Veranstaltung lag in den Händen der Familie Hofmeister.

Mit einem Seilzieherwettbewerb der Feuerwehren Moosbach, Etzgersrieth, Ödpielmannsberg, Gaisheim, Rückersrieth und Tröbes hatte der Festnachmittag am Samstag begonnen. Dabei siegte die Moosbacher Wehr und erhielt 50 Liter Bier, gestiftet von der Brauerei Scheuerer.

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