Bayreuther Polizei schnappt bulgarische Wechselfallen-Betrüger
Geldschein-Verwirrung

Dreiste Wechselfallenbetrüger gingen der Bayreuther Polizei ins Netz. Den beiden Männern konnten nun mindestens acht Fälle einer bayernweiten Betrugsserie nachgewiesen werden.

Das Duo ging immer wieder auf die gleiche Weise vor. Es kam mit einem Bündel Geldscheinen in ein Geschäft und wollte diese in eine andere Stückelung gewechselt haben. Der Wechselvorgang wurde teils wiederholt oder abgebrochen, während die Betrüger dabei geschickt und unbemerkt Geldscheine an sich nahmen. Für acht Fälle, davon zwei Versuche allein im Februar diesen Jahres, müssen sich die Betrüger nun verantworten.

Oft mehrmals am Tag waren die Männer in Einkaufsmärkte, Bäckereien oder Spielhallen, insbesondere in Niederbayern und der Oberpfalz, aktiv und ergaunerten mit dieser Masche jeweils mehrere Hundert Euro Bargeld. Ende Februar klickten an der Rastanlage Fränkische Schweiz die Handschellen, als die Beamten bei der Kontrolle eine große Anzahl Zehn-Euro-Scheine fanden. Ermittlungen verschiedener Polizeidienststellen in der Oberpfalz und Niederbayern brachten mehrere Fälle ans Tageslicht, bei denen die Straftäter aus Bulgarien hilfsbereite Angestellte um Geld betrogen hatten.

Die Opfer erkannten die Männer in den meisten Fällen anhand von polizeilichen Lichtbildvergleichen wieder.
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