14.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Bereich Im grünen

Im grünen Bereich Grünanlagen und Parks? Alles im grünen Bereich, meinen die Nürnberger. 57 Prozent der Befragten sind zufrieden, immerhin weitere 25 Prozent bewerten den Zustand mit "teils-teils". Nur elf Prozent beurteilten die Situation der "blühenden Landschaften" mit "eher unzufrieden" und "sehr unzufrieden". Dies ist das Ergebnis einer Befragung des Statistischen Amtes, bei der 10 000 Personen befragt wurden, wie sie ihre Wohnumgebung einschätzen. Erstaunlich ist: Je jünger die Interviewt
von Redaktion OnetzProfil

Grünanlagen und Parks? Alles im grünen Bereich, meinen die Nürnberger. 57 Prozent der Befragten sind zufrieden, immerhin weitere 25 Prozent bewerten den Zustand mit "teils-teils". Nur elf Prozent beurteilten die Situation der "blühenden Landschaften" mit "eher unzufrieden" und "sehr unzufrieden". Dies ist das Ergebnis einer Befragung des Statistischen Amtes, bei der 10 000 Personen befragt wurden, wie sie ihre Wohnumgebung einschätzen. Erstaunlich ist: Je jünger die Interviewten sind, desto mehr haben sie zu mäkeln. Auch Neuhinzugezogene beurteilen die Lage ein wenig kritischer als diejenigen, die schon länger in der Frankenmetropole leben. Dies zeigt: Ein echter Franke gewöhnt sich an alles, vor allem wenn er an Altersweisheit gewinnt. (gük)

Im ehernen Knast

Immer mehr Frauen und Männer fallen in die Altstadt ein, um alkoholselig ihr Single-Dasein zu Grabe zu tragen. Warum sogar Feierwütige aus anderen Städten nach Nürnberg kommen? "Weil hier immer was los ist", sagt Christin (28) aus Augsburg. Beliebter Dresscode: Frauen tragen Schleier oder Diademe aus Plastik, Jungs schlüpfen in T-Shirts mit dem netten Aufdruck: "Ehe-Knast" oder "Ehe-Sklave". Die Heiratswilligen müssen Aufgaben bewältigen, die eher peinlich als witzig wirken. Manche Wirte lassen die Junggesellen-Beerdiger gar nicht mehr ins Haus. Andere wie Daniel Pielorz , Geschäftsführer der Coyote-Bar, spezialisierten sich auf die neue Form des Polterabends. Bei ihm bucht man die Junggesellenpartys mit "Doktorspielchen-Nummer", Polizei- oder Domina-Show. (gük)

Im wertvollen Schlamm

Fachleute aus der ganzen Welt blicken gebannt nach Nürnberg: Die Stadt will eine Pilotanlage bauen, die Phosphor aus Klärschlamm zurückgewinnt. Bisher wurde der nährstoffreiche Stoff teuer in Braunkohlekraftwerken verbrannt. Das Projekt wäre ein technischer Durchbruch, nicht nur weil "Phosphor zu einer knappen Ressource wird", wie Umweltreferent Peter Pluschke betont. Phosphor dient als Grundlage für Dünger, Flammschutz oder Streichhölzer. Eine Unterstützungszusage durch den Bund in Höhe von 4,2 Millionen Euro hat der Grünen-Umweltpolitiker bereits in der Tasche. Im Frühjahr 2015 soll mit dem Bau begonnen werden. Sicher ist Pluschke schon jetzt: "Wenn das gut läuft, wird die Anlage für Furore sorgen." (gük)

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