11.09.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Berufsverbot für Arzt gefordert

von Redaktion OnetzProfil

Im Prozess gegen einen Arzt, der heimlich Patientinnen gefilmt und einige auch sexuell missbraucht haben soll, hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag zwei Jahre Haft auf Bewährung und ein Berufsverbot gefordert. Außerdem soll der Mediziner (62) nach Ansicht der Ankläger eine Geldbuße in Höhe von 100 000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen zahlen, sagte ein Sprecher des Landgerichts Osnabrück. Auch der Verteidiger habe für eine Bewährungsstrafe plädiert, aber darauf hingewiesen, dass der Angeklagte bereits mehr als 200 000 Euro als Schmerzensgeld und für die Anwaltskosten bezahlt habe. Bei einer weiteren Geldauflage sei er ruiniert.

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