Bis auf Ludwig Gradl stellt sich die komplette Führungsmannschaft nicht mehr zur Wiederwahl
Herber Schlag für den Waldverein

Die Wahlleiter Armin Messner und Josef Schmidkonz hatten viel zu tun, nachdem der komplette Vorstand und einige Warte ihre Ämter nicht mehr weiter ausfüllen wollten bzw. können. Im Bild die neugewählte Vorstandschaft mit den Wanderwarten und Beisitzern (vorne von links): Ingrid Haberkorn, Rosi Rödl (Kassiererin und Jugendwartin), Maria Gradl und Heidi Zoller sowie (hinten) Willi Gradl, Günter Gradl, Johann Haberkorn, Bürgermeister Josef Schmidkonz, Gisbert Kusche, Eduard Zoller, Vorsitzender Ludwig Gradl, T

Diese Hauptversammlung wird in die Geschichte des vor 35 Jahren gegründeten OWV-Zweigvereins eingehen: Nach dem Rückzug des Vorstands musste fast alle Posten neu besetzt werden. Vorsitzender Ludwig Gradl wollte zunächst ebenfalls sein Amt abgeben. "Damit nicht alles den Bach runtergeht", stellte sich Gradl dann doch zur Wahl und erhielt das Vertrauen der Mitglieder.

Schon vor den Wahlen zeigte eine Satzungsänderung ein Bild der Probleme im Verein. Die Mitglieder entschieden, dass im Falle einer Vereinsauflösung die Gemeinde die Werte erhält. Bisher nennt die Satzung hier das Finanzamt. Beschlossen wurde zudem, dass künftig bis zu fünf Beisitzer die Warte ergänzen. "Beisitzer sind leichter zu bekommen, als ein Amt zu besetzen", hatte Ludwig Gradl erkannt.

Bürgermeister Josef Schmidkonz appellierte an die Mitglieder, weiter für den Verein einzutreten. Es gebe im ganzen Leben Höhen und Tiefen und es müsse weitergehen, so Schmidkonz. Mit überwältigender Mehrheit wurde Ludwig Gradl, seit der Wiedergründung 1978 OWV-Vorsitzender, an der Spitze bestätigt. Im wurde das Amt für weitere fünf Jahre übertragen. Der Posten des 2. Vorsitzenden blieb trotz mehrerer Vorschläge unbesetzt. Matthias Reisnecker hatte das Amt 15 Jahre ausgeübt. Auch Schriftführerin Gerlinde Reisnecker, seit 19 Jahren im Amt, kandidierte nicht mehr. In Abwesenheit hatte sich Bianca Gradl bereit erklärt, das Amt zu übernehmen.

Neue Beisitzer

Kassier Josef Riedl, seit 26 Jahren mit den Finanzen betraut, stellte ebenfalls sein Amt zur Verfügung. Hier wurde Roswitha Rödl als Nachfolgerin gewählt. Neuer Wegewart ist Günter Gradl, nachdem Josef Wolfrum aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidierte. Wanderwart Josef Schreiber wollte sein Amt in jüngere Hände legen, allerdings fand sich kein Nachfolger. Ludwig Gradl wird weiter die Bereiche "Ortsverschönerung" und "Heimatpflege" übernehmen. Willibald Gradl, seit 25 Jahren Volkstumswart und seit acht Jahren Vogelschutzwart, gab seine Ämter ebenfalls ab, er wird künftig als neuer Beisitzer mitwirken.

Naturschutz- und Vogelschutzwart bleibt Eduard Zoller, der an die 25 noch fünf Jahre anhängen wird. Jugendwartin bleibt Rosi Rödl. Johann Haberkorn, der seit zehn Jahren Ludwig Gradl als Heimatpfleger unterstützte, wird künftig Beisitzer sein. Die Frauengruppe leitet künftig Maria Gradl alleine, nachdem Heidi Zoller nach zehn Jahren aus zeitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand (künftig Beisitzerin). Auch Maria Gradl wollte das Amt abgeben, ließ sich aber noch einmal überreden. In das neue Amt des Beisitzers gewählt wurden außerdem Adalbert Sporrer und Ingrid Haberkorn. Der Ausblick: Am Galgenberg gehen die Arbeiten weiter; Markus-Prozession am 28. April, Hauptversammlung am 8. und 9. Juni in Oberviechtach. Teilgenommen wird am Fest des Schützenvereins Mähring am 21. Juli.
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